Der aktuelle Streik Frankfurt durch Verdi betrifft den öffentlichen Nahverkehr in der Stadt massiv und führt zu vollständigen Ausfällen bei U-Bahnen und Straßenbahnen. Heute, am Donnerstag, 19. Februar 2026, steht der Betrieb der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) weitgehend still, was Pendler und Schüler stark beeinträchtigt.
Auswirkungen des Streik Frankfurt
Alle neun U-Bahn-Linien und zehn Straßenbahnlinien der VGF sind vom Streik Frankfurt betroffen und verkehren nicht von Betriebsbeginn um etwa 3:30 Uhr bis in die Nacht. Die U-Bahn als Rückgrat des städtischen Nahverkehrsnetzes fehlt, was zu erheblichen Störungen führt. S-Bahnen, Regionalzüge, Busse und Schienenersatzverkehr für die U2 laufen jedoch weiter, sind aber stark ausgelastet.
Hintergründe des Tarifstreits
Verdi fordert im Tarifvertrag Nahverkehr (TV-N) bessere Arbeitsbedingungen, mehr Urlaubstage und wehrt Kürzungen bei Krankengeld sowie Zulagen ab. Es handelt sich um den dritten Ausstand in dieser Runde, da die Arbeitgeber die Streiks als überzogen kritisieren. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 25. Februar geplant, Verdi droht mit weiteren Maßnahmen.
Tipps für Pendler
Nutzen Sie S-Bahnen (S1 bis S9), Busse oder Regionalzüge als Alternativen und prüfen Sie aktuelle Infos via RMV-App, rmv.de oder Hotline 069/24 24 80 24. Deaktivieren Sie in der RMVgo-App U-Bahn und Straßenbahn, um nur fahrende Linien zu sehen. Rechnen Sie mit Verspätungen durch hohe Nachfrage.
Quellen
Letzter Tag des ÖPNV-Streiks in vier Städten
Ver.di-Warnstreiks in Hessen am Donnerstag und Freitag