Die Taliban haben eine entscheidende Führungsstruktur etabliert: Hasan Akhund appointed acting PM, Mullah Baradar to be deputy PM: Taliban. Diese Ernennung markiert einen Meilenstein in der afghanischen Politik seit der Machtübernahme 2021.
Hintergrund zu Hasan Akhund als amtierender Regierungschef
Hasan Akhund appointed acting PM, Mullah Baradar to be deputy PM: Taliban – Mullah Mohammad Hasan Akhund, ein Gründungsmitglied der Taliban, wurde am 7. September 2021 zum amtierenden Ministerpräsidenten ernannt. Als enger Vertrauter des verstorbenen Taliban-Führers Mullah Omar diente er bereits in den 1990er Jahren als Außenminister und Gouverneur von Kandahar. Seine Rolle im Führungsrat (Rahbari Shura) machte ihn zur logischen Wahl für die Übergangsregierung.
Akhund gilt als zurückhaltend, aber einflussreich. Trotz UN-Sanktionen und Sanktionslisten übernahm er die Leitung, um Stabilität zu signalisieren. Die Taliban-Sprecher Zabihullah Mujahid betonte, dass alle Posten zunächst kommissarisch seien, was Flexibilität in der Krisenregion unterstreicht. Bis heute bleibt diese Struktur weitgehend bestehen, trotz internationaler Kritik an fehlender Inklusion von Frauen und Minderheiten.
Mullah Baradar als stellvertretender Ministerpräsident
In der gleichen Ankündigung wurde Mullah Baradar to be deputy PM bestätigt: Abdul Ghani Baradar, Mitbegründer der Taliban, übernahm den Posten des ersten stellvertretenden Premierministers. Bekannt als Unterzeichner des Doha-Abkommens 2020 mit den USA, das den Truppenabzug einleitete, repräsentiert er den politischen Flügel der Taliban. Vor seiner Festnahme 2010 in Pakistan leitete er das Quetta-Shura.
Baradar, dessen Name „Bruder“ bedeutet (von Mullah Omar verliehen), war anfangs als potenzieller Chef gehandelt, rückte aber in die Deputy-Rolle. Zusammen mit Abdul Salam Hanafi als zweitem Deputy bildet er ein Triumvirat unter Akhund. Seine Doha-Rolle stärkt die Verhandlungsdiplomatie, auch 2026 relevant für Hilfsgespräche.
Auswirkungen der Taliban-Führung
Diese Besetzung – Hasan Akhund appointed acting PM und Mullah Baradar to be deputy PM – signalisiert Kontinuität der Hardliner-Linie. Keine Frauen oder Nicht-Taliban in der Regierung lösten weltweite Ablehnung aus, inklusive Sanktionen. Dennoch hat sie die interne Taliban-Hierarchie gefestigt.
Internationale Beobachter sehen Potenzial für Dialog durch Baradar, während Akhunds Isolationismus Herausforderungen birgt. Aktuell, April 2026, bleibt die Struktur stabil, mit Fokus auf Sharia-Umsetzung.
Quellan
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