Am Sonntagmittag kam es am beliebten Bondi Beach in Sydney zu einem dramatischen Zwischenfall. Ein bewaffneter Angreifer eröffnete Berichten zufolge das Feuer auf Passanten. Während zahlreiche Badegäste in Panik flüchteten, griff ein Mann beherzt ein und konnte den Täter zu Boden ringen.
Laut der australischen Polizei handelte es sich um einen Einzeltäter, gegen den derzeit wegen versuchten Mordes ermittelt wird. Mehrere Menschen wurden verletzt, darunter eine Frau schwer, befinden sich jedoch außer Lebensgefahr.
Zivilcourage verhindert Schlimmeres
Augenzeugen berichten, dass der Mann dem Angreifer ohne zu zögern entgegensprang, ihn überrumpelte und ihm die Waffe entriss. Erst danach trafen Polizeieinheiten am Strand ein und nahmen den Täter fest. Videoaufnahmen, die in sozialen Medien kursieren, zeigen chaotische Szenen, aber auch den Moment des mutigen Eingreifens.
Der Premierminister von New South Wales lobte den Einsatz des Mannes öffentlich: „Ohne sein schnelles Handeln hätte es weitaus mehr Opfer geben können.“ Der „Held von Bondi Beach“, wie ihn australische Medien bereits nennen, bat selbst darum, anonym zu bleiben.
Reaktionen in den sozialen Medien
Unter dem Hashtag #BondiHero verbreitete sich die Nachricht weltweit. Tausende Nutzerinnen und Nutzer äußerten ihre Dankbarkeit und nannten den Mann ein Beispiel für Mut und Menschlichkeit. Andere diskutierten über die Gefahren zunehmender Waffengewalt auch in touristischen Regionen.
Ermittlungen laufen weiter
Die australische Polizei bestätigte, dass derzeit alle Hintergründe des Vorfalls untersucht werden. Auch psychologische Gutachten des Täters seien angeordnet worden. Die Beamten betonten zugleich, dass keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund vorlägen.
Quellen
Mann überwältigt Attentäter – und entreißt ihm die Waffe
Australien muss nach dem „bösartigen“ Amoklauf am Bondi Beach, bei dem 15 Menschen ums Leben kamen, die Waffengesetze verschärfen, sagt der Premierminister.






