US-Präsident Donald Trump hat ein erstes Treffen seines neu gegründeten “Friedensrats” für den 19. Februar in Washington angekündigt. Das Gremium soll sich zunächst auf den Wiederaufbau des Gazastreifens konzentrieren und Finanzmittel einwerben. Trotz Kontroversen um seine Rolle als UN-Alternative stößt der Plan auf gemischte Reaktionen.
Gründung und Hintergrund
Der “Friedensrat” wurde im Januar 2026 am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos offiziell gegründet. Ursprünglich als Teil von Trumps 20-Punkte-Plan für Gaza konzipiert, hat sich das Mandat auf globale Konflikte erweitert. Trump leitet den Rat lebenslang und besitzt ein Vetorecht, was Kritik von westlichen Verbündeten provoziert.
Agenda des ersten Treffens
Das Treffen am 19. Februar zielt auf die Umsetzung der zweiten Phase der Gaza-Waffenruhe ab. Geplant sind Diskussionen zu Governance, Sicherheit und Finanzierung des Wiederaufbaus. Einladungen gingen an Staaten und das Exekutivkomitee, um konkrete Maßnahmen zu koordinieren.
Mitglieder und Beteiligte
Zu den Mitgliedern zählen Staaten wie Israel, Ägypten, Katar, Saudi-Arabien, Türkei, Ungarn, Argentinien und Pakistan. Im Exekutivkomitee sitzen Persönlichkeiten wie Marco Rubio, Jared Kushner, Steve Witkoff, Tony Blair und Ajay Banga. Viele westliche Länder wie Deutschland, Frankreich und Norwegen haben die Teilnahme abgelehnt.
Internationale Reaktionen
Europäische Staaten sehen im Rat eine Konkurrenz zu den Vereinten Nationen und kritisieren das umfassende Mandat. Dennoch haben sich rund 27 Staaten angeschlossen, darunter zentralasiatische und nahöstliche Partner. Die UN-Sicherheitsratsresolution autorisierte den Rat zunächst für Gaza.
Quellen
Trump plant baldiges Treffen des “Friedensrats”
Erstes Spitzentreffen des neu gegründeten “Friedensrats” am 19. Februar