Die US-Inflationsrate ist im Januar deutlich stärker gefallen als erwartet. Nach Angaben des US-Arbeitsministeriums sank die Teuerungsrate auf Jahresbasis auf 2,8 %, während Experten zuvor lediglich einen Rückgang auf 3,1 % prognostiziert hatten. Besonders der Rückgang der Energiepreise sowie eine Abschwächung im Mietsektor trugen zu dieser Entwicklung bei. Damit deutet sich an, dass der Preisdruck in der größten Volkswirtschaft der Welt nachlässt.
Auswirkungen auf die Geldpolitik der Federal Reserve
Der stärkere Rückgang der US-Inflationsrate könnte den geldpolitischen Spielraum der Federal Reserve erweitern. Viele Marktteilnehmer erwarten nun, dass die US-Notenbank bereits im Frühjahr über erste Zinssenkungen nachdenken könnte. Fed-Chef Jerome Powell hatte zuletzt betont, dass zukünftige Entscheidungen stark von den Inflationsdaten abhängen würden. Eine nachhaltige Stabilisierung nahe dem Zielwert von 2 % wäre ein Signal für eine Lockerung der Geldpolitik.
Reaktionen an den Finanzmärkten
An den Börsen reagierten Investoren positiv auf die neuen Inflationsdaten. Der US-Dollar verlor leicht an Stärke, während Aktienindizes wie der S&P 500 und der Nasdaq Gewinne verzeichneten. Experten betonen, dass eine sinkende Inflationsrate nicht US-Inflationsrate sinkt im Januar stärker als erwartet
nur Unternehmen entlastet, sondern auch das Vertrauen der Verbraucher stärkt.
Quellen
US-Inflationsrate sinkt im Januar stärker als erwartet
Hier ist die Inflationsaufschlüsselung für Januar 2026 – in einer Grafik