US-Außenminister Marco Rubio hat nach der Münchner Sicherheitskonferenz die Slowakei und Ungarn besucht – zwei EU-Staaten, die sich oft gegen Brüssel stellen. Sein Treffen mit Premier Viktor Orbán in Budapest unterstreicht die enge Trump-Orbán-Freundschaft und zielt auf engere bilaterale Kooperation ab.
Enger Kontakt zu Trump und Orbán
Rubio lobte Orbán als starken Führer, der wirtschaftliches Wachstum fördert und US-Unternehmen anzieht. Beide Politiker sprechen von einem „goldenen Zeitalter“ in den Beziehungen, gestärkt durch Trumps zweite Amtszeit. Dieses Bündnis basiert auf gemeinsamen rechtspopulistischen Positionen und Ablehnung europäischer Mainstream-Politik.
Strategische Energiekooperation
Ungarn holt über 80 Prozent seines Öls und 70 Prozent seines Gases aus Russland, ohne US-Sanktionen zu fürchten. Rubio und Orbán wollen die Zusammenarbeit bei US-Flüssiggas und ziviler Kernenergie ausbauen, um die Abhängigkeit zu mindern. Dies stärkt Ungarns Position als Brücke zwischen Westen und Russland.
Wahlkampfhilfe vor dem April
Nur zwei Monate vor den Parlamentswahlen am 12. April liegt Orbáns Fidesz-Partei in Umfragen 10 Punkte hinter der proropäischen Tisza-Partei von Peter Magyar. Rubio versicherte: „Ihr Erfolg ist unser Erfolg“ – ein klares Signal der US-Unterstützung. Orbán nutzt dies, um sich gegen EU-Feindbilder wie von der Leyen und Weber abzugrenzen.
EU-Kritik und geopolitische Ziele
Die USA suchen in Slowakei und Ungarn Partner, die EU-Spaltungen fördern und Trump-freundlich sind. Rubio bestätigte Trumps Nähe zu Orbán, der als „kraftvoller Führer“ gilt. Der Besuch markiert den ersten seit sieben Jahren und signalisiert eine Neuausrichtung der US-Europa-Politik.
Quellen
Warum Rubio ausgerechnet Ungarn besucht
Zu Gast bei Orbán zeigt Rubio das wahre Gesicht der US-Regierung








