Der bekannte deutsche Kinderwagen-Hersteller Zekiwa aus Kretzschau in Sachsen-Anhalt hat kürzlich Insolvenz angemeldet. Diese ostdeutsche Traditionsmarke, einst der größte Kinderwagen-Hersteller Europas, kämpft mit rückläufigen Umsätzen und sinkender Nachfrage.
Hintergrund des Kinderwagen-Herstellers Zekiwa
Zekiwa, ein bekannter deutscher Kinderwagen-Hersteller, hat in der DDR-Zeit bis zu 450.000 Kinderwagen jährlich produziert und war führend in Europa. Heute sind nur noch sechs Mitarbeiter am Standort in Kretzschau tätig, wo Design, Vertrieb und Endmontage erfolgen; die Produktion läuft hauptsächlich in Polen. Trotz der Pleite läuft der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt weiter.
Gründe für die Pleite des Kinderwagen-Herstellers
Die Insolvenz des bekannten deutschen Kinderwagen-Herstellers wird vor allem durch sinkende Geburtenzahlen in Deutschland begründet, die die Nachfrage spürbar reduzieren. Zusätzlich belasten rückläufige Umsätze, steigende Kosten und anhaltende Ergebnisprobleme das Unternehmen. Die Geschäftsführung betont diese Faktoren als Hauptursachen für die aktuelle Krise.
Ausblick nach der Insolvenz
Zekiwa hat den Sanierungsexperten Nico Kämpfert mit der Investorensuche beauftragt, um eine Fortsetzung zu sichern. Der vorläufige Insolvenzverwalter Ulrich Luppe aus Halle überwacht den Prozess. Experten hoffen, dass ein Insolvenzverfahren den Traditionsmarke neue Perspektiven eröffnet.
Quellen
Kinderwagenhersteller Zekiwa ist insolvent
Bekannter deutscher Kinderwagen-Hersteller pleite