In einem Skigebiet bei Castle Peak im Tahoe-Nationalwald in Kalifornien sind acht Skifahrer nach einem Lawinenabgang tot geborgen worden. Die Katastrophe ereignete sich während einer geführten Tour mit 15 Teilnehmern, darunter neun Frauen und sechs Männer sowie Skiführer. Sechs Personen überlebten und wurden gerettet, eine weitere gilt als vermisst.
Lawinenunglück in Kalifornien: Ablauf der Tragödie
Die Lawine traf die Gruppe am Dienstag in der Sierra Nevada nahe dem Lake Tahoe, wo extreme Wetterbedingungen mit starken Schneefällen herrschten. Mehr als 50 Rettungskräfte kämpften sich stundenlang durch Schneetreiben und hohe Lawinengefahr voran, um die Überlebenden zu erreichen. Die Überlebenden suchten Schutz in einem Waldgebiet und kommunizierten per Satellitentelefon mit den Behörden.
Rettungseinsatz nach Lawine in Kalifornien
Sheriff Shannan Moon von Nevada County bestätigte den Fund der acht Toten und kündigte an, dass der Fokus nun auf Bergung wechselt, da weitere Lawinen drohen. Zwei Gerettete wurden mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, einer durfte es bereits verlassen. Die Lawinenwarnung für die Region gilt weiterhin auf höchstem Niveau.
Hintergrund und Warnungen
Die Gruppe war auf einer mehrtägigen Tour des Anbieters Blackbird Guides unterwegs, als die Lawine – klassifiziert als D2.5 – ausgelöst wurde. In den Stunden zuvor fielen bis zu 76 Zentimeter Schnee, was die Bedingungen verschärfte. Behörden raten dringend vom Betreten des Backcountry ab, um Retter nicht zu gefährden.
Quellen
Acht Skifahrer nach Lawine in Kalifornien tot geborgen
Lawine reißt acht Skifahrer in den Tod