Die Deutsche Bahn wurde kürzlich von einem massiven Cyberangriff heimgesucht, der Auskunfts- und Buchungssysteme lahmlegte. IT-Experte Jan Lemnitzer bezeichnete den Vorfall als „Teil einer großangelegten Kampagne“ gegen NATO-Staaten.
Der Angriff im Detail
Am 18. Februar 2026 eskalierte der Cyberangriff auf die IT-Systeme der Deutschen Bahn in zwei Wellen, beginnend bereits am Vortag mit ersten Anomalien auf bahn.de und der DB Navigator App. Betroffen waren vor allem Layer-7-DDoS-Attacken, die Server durch simulierte Nutzeranfragen überlasteten und legitime Zugriffe blockierten. Die Deutsche Bahn aktivierte Abwehrmaßnahmen, doch Fahrgäste konnten stundenlang keine Tickets buchen oder Fahrpläne abrufen.
„Das ist Teil einer großangelegten Kampagne“
„Das ist Teil einer großangelegten Kampagne“, betonte Jan Lemnitzer von der Copenhagen Business School in einem Interview bei tagesschau24 und NDR Info. Der Angriff passe in eine Serie von Attacken auf NATO-Länder, möglicherweise russischer Herkunft, wie Ermittlungsbehörden andeuten. Lemnitzer wies darauf hin, dass solche Operationen koordiniert ablaufen und die Resilienz kritischer Infrastrukturen testen.
Auswirkungen und Reaktionen
Der Cyberangriff traf genau in den Berufsverkehr und unterstrich die Verwundbarkeit von Verkehrsinfrastrukturen. Die Deutsche Bahn kooperiert nun eng mit dem Innenministerium und Cybersicherheitsbehörden, um zukünftige Bedrohungen abzuwenden. Experten fordern verstärkte KI-gestützte Überwachung und internationale Abstimmung.
Quellen
“Das ist Teil einer großangelegten Kampagne”
IT-Experte Lemnitzer zu Bahn-Hackerangriff: “Teil einer Kampagne Russlands”