Der türkische Historiker und Autor Ilber Ortaylı ist kürzlich verstorben, was in der Türkei und darüber hinaus große Bestürzung auslöst. Die neuesten Nachrichten drehen sich um seinen Tod, seine gesundheitlichen Probleme und die geplante Beisetzung.
Ilber Ortaylıs Tod und Krankheitsverlauf
Prof. Dr. Ilber Ortaylı starb am 13. März 2026 im Alter von 78 oder 79 Jahren in einem Krankenhaus in Istanbul an multiplen Organversagen. Er litt unter Diabetes, Nierenproblemen und Komplikationen nach einer Prostataoperation im Januar 2026, die zu einer Intensivbehandlung führten. Seine Familie bestätigte den Tod und betonte seine lebenslange Neugier auf die Welt trotz anhaltender Gesundheitsprobleme.
Letzte Worte und Vermächtnis
In einem seiner finalen Interviews im Januar 2026 sprach Ilber Ortaylı über die Zukunft des Nahen Ostens und äußerte: „Wenn eine Karte im Nahen Osten gezeichnet wird, zeichnen wir sie.“ Zudem offenbarte er in einem früheren Gespräch seinen Wunsch, in Gallipoli beigesetzt zu werden, da er Menschenmassen in Istanbul ablehne – ein Testament an seine Liebe zur türkischen Geschichte. Seine Bücher und Fernsehauftritte machen Ilber Ortaylı zu einer Ikone der türkischen Geschichtsschreibung.
Beisetzung und öffentliche Reaktionen
Die Beisetzung von Ilber Ortaylı ist für den 16. März 2026 geplant: Um 11 Uhr findet eine Gedenkveranstaltung an der Galatasaray-Universität statt, gefolgt von der Beerdigung nach dem Asr-Gebet in der Fatih-Moschee. Präsident Erdoğan und viele Prominente äußerten ihr Beileid, und die türkische Öffentlichkeit trauert um diesen „historischen Giganten“. Die Nachricht über Ilber Ortaylıs Ableben dominiert weiterhin die Schlagzeilen.
Quellen
Ilber Ortaylıs Testament wurde veröffentlicht.
Ilber Ortaylı dies at 79: Turkey mourns