Die USS Tripoli, ein modernes amphibisches Angriffsschiff der US-Marine, steht im Fokus der jüngsten militärischen Entwicklungen. Besonders ihre Verlegung in den Nahen Osten sorgt für Schlagzeilen.
Verlegung nach Japan
Im Mai 2025 verließ die USS Tripoli ihren Heimathafen in San Diego, um als Teil einer geplanten Rotation nach Sasebo in Japan vorzudeputieren. Dort ersetzte sie die USS America und stärkte die Präsenz der US-Streitkräfte im Indopazifik. Das Schiff, das 2020 in Dienst gestellt wurde, dient als Plattform für F-35B-Kampfflugzeuge und Hubschrauber.
Einsätze im Indopazifik
Anfang 2026 führte die USS Tripoli eine Formation mit US- und japanischen Schiffen während der Übung Iron Fist durch. Dies unterstrich die amphibische Kampfbereitschaft in der Region. Das Schiff operierte im Philippinischen Meer und besuchte Okinawa.
Neueste Entwicklung: Einsatz im Nahen Osten
Die aktuellste Nachricht ist die Verlegung der USS Tripoli samt rund 2.500 Marineinfanteristen in den Nahen Osten. Das Pentagon genehmigte dies auf Anfrage des US Central Command, um Optionen im Konflikt mit dem Iran zu erweitern. Begleitet von F-35-Jets und weiteren Schiffen, reagiert die USS Tripoli auf Störungen im Hormuz-Sund. Die USS Tripoli könnte Bodeneinsätze ermöglichen und markiert eine signifikante Eskalation.
Quellen
‘WSJ’: USA senden weitere Soldaten und Schiffe nach Nahost
Die USS Tripoli wird nach Japan entsandt