Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán sorgt erneut für Kontroversen beim jüngsten EU-Gipfel in Brüssel am 19. März 2026. Die Debatte dreht sich vor allem um seine Blockade eines 90-Milliarden-Euro-Kredits für die Ukraine.
Orbáns Veto gegen Ukraine-Hilfen
Beim Orban EU Gipfel in Brüssel verhinderte Viktor Orbán eine Einigung über den Kredit zur Unterstützung der Ukraine im Kampf gegen Russland. Er knüpft seine Zustimmung an die Wiederaufnahme von Öllieferungenüber die beschädigte Druschba-Pipeline, da Ungarn sonst wirtschaftlich Schaden erleide. Ohne dieses Öl drohe für ungarische Haushalte und Unternehmen der Ruin, argumentierte Orbán.
Scharfe Kritik von EU-Führern
EU-Staatschefs reagierten mit Frustration und offener Kritik auf Orbáns Haltung beim Orban EU Gipfel. Bundeskanzler Friedrich Merz sprach von “grober Illoyalität”, während EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas Orbán als “nicht rational” bezeichnete. Finnlands Ministerpräsident Petri Orpo warf ihm Verrat vor, da Orbán den Kredit zuvor im Dezember genehmigt hatte.
Hintergründe und politischer Kontext
Der Streit eskaliert vor den ungarischen Parlamentswahlen am 12. April 2026, bei denen Orbán um die Wiederwahl kämpft. Andere Themen wie steigende Energiepreise durch den Nahost-Konflikt und Iran verstärkten die Spannungen beim EU-Gipfel. Eine Einigung blieb aus, und Wege zur Umgehung des Vetos werden diskutiert.
Quellen
Orban bei Asylreform weiter auf Blockadekurs
Ungarns Orbán blockiert auf dem EU-Gipfel weiterhin den Kredit für die Ukraine

