US-Gesetzgeber haben Nigeria erneut als den tödlichsten Ort für Christen bezeichnet. In einem vorliegenden Bericht amerikanischer Abgeordneter wurde betont, dass Christen in Nigeria regelmäßig Opfer von Angriffen, Entführungen und gezielten Tötungen werden. Besonders in den nördlichen und zentralen Regionen des Landes habe die Gewalt gegen Christen ein alarmierendes Niveau erreicht.
Laut dem Bericht liegt Nigeria bei der Zahl gewaltsamer Übergriffe auf Gläubige weltweit an der Spitze. Christliche Organisationen warnen seit Jahren, dass die Regierung des Landes nicht genug unternimmt, um diese Verbrechen zu verhindern. Nach Angaben von „Open Doors USA“ wurden allein im Jahr 2025 Tausende Christen in Nigeria ermordet oder vertrieben.
Menschenrechtsorganisationen fordern internationale Reaktion
Mehrere US-Senatoren fordern nun, Nigeria als Hochrisikoland für Religionsfreiheit einzustufen. Diese Einschätzung unterstreicht, dass Nigeria derzeit der tödlichste Ort für Christen bleibt. Organisationen wie „International Christian Concern (ICC)“ und „Human Rights Watch“ dokumentieren regelmäßig Übergriffe, bei denen Dörfer verwüstet und Kirchen niedergebrannt werden.
Menschenrechtsgruppen hoffen, dass der wachsende internationale Druck die nigerianische Regierung zu entschlossenerem Handeln zwingt. Sie fordern Schutzprogramme für Minderheiten, mehr Sicherheitsmaßnahmen in gefährdeten Regionen und gezielte Ermittlungen gegen kriminelle Milizen.
Quellen
US-Gesetzgeber bezeichnen Nigeria als „tödlichsten“ Ort für Christen
USCIRF veröffentlicht Bericht über Religionsfreiheit in Nigeria