Bob Weir, Mitbegründer und Rhythmusgitarrist der legendären US-amerikanischen Band Grateful Dead, ist am 10. Januar 2026 im Alter von 78 Jahren verstorben. Seine Familie bestätigte den Tod auf Instagram und sprach von einem friedlichen Übergang nach einem Kampf gegen Krebs und zugrunde liegende Lungenprobleme. Weir, oft als „Bobby“ bekannt, prägte über Jahrzehnte die psychedelische Jam-Band-Szene und hinterlässt ein bleibendes Erbe in der Rockgeschichte.
Frühes Leben und Bandgründung
Bob Weir wurde 1947 in San Francisco geboren und traf als Teenager auf Jerry Garcia, mit dem er die Grateful Dead 1965 gründete. Aus einer Jug-Band entwickelte sich die Gruppe unter Einfluss der Beatles zu einer Rock-Band, die 1967 ihr Debütalbum veröffentlichte. Weir zog ins commune Dead-Haus in der Ashbury Street und wurde trotz anfänglicher Kritik an seinen Gitarrenfähigkeiten zu einem unverzichtbaren Mitglied.
Musikalische Erfolge mit den Grateful Dead
Als Rhythmusgitarrist und Sänger steuerte Weir Hits wie „Truckin’“, „Sugar Magnolia“ und „Playing in the Band“ bei, die die improvisatorische Freiheit der Band prägten. Nach Garcias Tod 1995 hielt er das Erbe mit Projekten wie RatDog, Furthur und Dead & Company am Leben, inklusive Auftritten mit John Mayer. Die Grateful Dead gelten als eine der einflussreichsten Bands mit über 2.300 Konzerten und einem Grammy Lifetime Achievement Award.
Letzte Jahre und Vermächtnis
Weir kämpfte seit Sommer 2025 gegen Krebs, trat aber noch bei den finalen Dead & Company-Konzerten im Golden Gate Park auf. Sein Tod macht Schlagzeuger Bill Kreutzmann zum letzten überlebenden Originalmitglied, nach Phil Leshs Ableben 2024. Fans, die „Deadheads“, ehren Weir als exzentrischen Rhythmusgitarristen, der Rock erweiterte und eine Gemeinschaft schuf.
Quellen
Bob Weir, Mitbegründer und Rhythmusgitarrist von Grateful Dead, im Alter von 78 Jahren verstorben
Bob Weir, Grateful Dead co-founder and San Francisco rock pioneer, dies at 78