Dan Bongino wurde im Februar 2025 von US-Präsident Donald Trump zum stellvertretenden Direktor des FBI ernannt und trat sein Amt am 17. März an. Der ehemalige Podcaster und Secret-Service-Agent brachte keine vorherige FBI-Erfahrung mit, sondern war vor allem als konservativer Kommentator bekannt. Seine Berufung stieß auf Kritik, da Bongino Verschwörungstheorien zu Themen wie dem 6. Januar 2021 und Jeffrey Epstein verbreitet hatte.
Der Rücktritt angekündigt
Am 17. Dezember 2025 kündigte Bongino auf X seinen Rücktritt zum Januar 2026 an und dankte Trump, Justizministerin Pam Bondi und FBI-Direktor Kash Patel für die Gelegenheit. Trump hatte zuvor zu Reportern gesagt: „Dan hat gute Arbeit geleistet. Ich glaube, er will jetzt wieder seine Show machen.“ Bongino nannte keine genauen Gründe oder ein Datum.
Kontroversen während der Amtszeit
Bonginos kurze Amtszeit war von Spannungen geprägt, insbesondere um Jeffrey-Epstein-Akten, die er als Vertuschung sah und deren Veröffentlichung forderte. Im Juli 2025 drohte er nach einem Streit mit Bondi mit Rücktritt, da das Justizministerium keine weiteren Dokumente freigab. Zudem wurde berichtet, dass Patel für Bongino eine Lügendetektor-Prüfung aussetzte. Diese Vorfälle verstärkten die Kritik an seiner Eignung.
Quellen
Umstrittener FBI-Vize Dan Bongino wirft hin
Dan Bongino Announces Resignation From FBI Weeks After Controversial Hannity Interview