13.12.2025
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Millionenbetrug an Netflix: US-Regisseur landet vor Gericht

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Ein aufstrebender US-Regisseur ist von einem Bundesgericht in Los Angeles wegen Betrugs in Millionenhöhe zum Nachteil des Streaminggiganten Netflix verurteilt worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte der 42-Jährige fingierte Produktionskosten abgerechnet und so über mehrere Jahre hinweg mehr als 3,5 Millionen US-Dollar erschlichen. Netflix bemerkte die Unregelmäßigkeiten erst nach einer internen Revision im Jahr 2023.

Scheinprojekte und manipulierte Rechnungen

Der Filmemacher, der laut Gerichtsunterlagen zeitweise an mehreren Netflix-Dokumentationen beteiligt war, soll über ein komplexes Netz aus Scheinfirmen gefälschte Rechnungen eingereicht haben. Diese führten zu Zahlungen für nie gedrehte Szenen, nicht existierende Drehorte und Equipment, das nie gemietet wurde. Ermittler bezeichneten die Methode als „raffiniert und schwer nachzuweisen“, da echte Produktionsbelege mit manipulierten Dokumenten vermischt wurden.

Urteil und Strafe

Das Gericht verurteilte den Regisseur zu acht Jahren Haft und einer Rückzahlungssumme von 2,8 Millionen US-Dollar. Zusätzlich darf er für die Dauer von zehn Jahren keine geschäftlichen Kontakte mit Produktionsfirmen oder Streamingdiensten eingehen. Laut Richterin Ellen Monroe zeuge der Fall „von einem massiven Vertrauensbruch in einer Branche, die auf Transparenz und Glaubwürdigkeit angewiesen ist“.

Reaktion von Netflix

Netflix bestätigte den Fall in einer schriftlichen Erklärung, äußerte sich jedoch nicht zu Details des Urteils. Ein Unternehmenssprecher betonte, man habe die internen Sicherheits- und Kontrollmechanismen seither „wesentlich verschärft“. Die Plattform wolle sicherstellen, dass „jeder investierte Dollar nachverfolgbar und zweckmäßig verwendet wird.“

Auswirkungen auf die Filmbranche

Der Fall hat in Hollywood eine Welle der Verunsicherung ausgelöst. Branchenexperten fordern nun strengere Prüfverfahren bei Co-Produktionen und Zahlungen an externe Partner. Auch andere Streamingdienste – darunter Amazon Prime Video und Disney+ – prüfen laut Branchenberichten derzeit ihre internen Kontrollprozesse, um ähnliche Betrugsfälle auszuschließen.

Quellen

Millionenbetrug an Netflix: US-Regisseur verurteilt
US-Regisseur verurteilt

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