Der US-Regisseur Paul Thomas Anderson hat mit seinem neuesten Film „One Battle After Another“ Anfang 2026 einen Höhepunkt seiner Karriere erreicht und sowohl bei den BAFTA Awards als auch bei den Oscars den Regiepreis gewonnen. Damit setzt Paul Thomas Anderson seine lange Reihe internationaler Auszeichnungen fort und festigt seinen Ruf als einer der wichtigsten Autorenfilmer des zeitgenössischen Kinos.
„One Battle After Another“: Großes Epos mit Starbesetzung
„One Battle After Another“ gilt als bisher teuerstes und ambitioniertestes Projekt des Regisseurs, mit einem Budget von rund 130–175 Millionen US‑Dollar und einer weltweiten Kinoauswertung durch Warner Bros. Der Film erzählt eine politisch aufgeladene Geschichte um ehemalige Revolutionäre und ist mit Stars wie Leonardo DiCaprio, Sean Penn, Benicio del Toro, Regina Hall und weiteren „proper movie stars“ hochkarätig besetzt.
Awardsaison 2025/2026: Rekordnominierungen und Prestige
Der Film startete 2025 in die Awardsaison mit 14 Nominierungen bei den BAFTAs und 13 Nominierungen bei den Oscars, was die außergewöhnliche Resonanz in der Branche unterstreicht. Trotz eines nur mittelmäßigen Boxoffice-Ergebnisses wurde „One Battle After Another“ zum kommerziell erfolgreichsten Kinostart in der Filmografie des Regisseurs.
Emotionaler Dank und Widmung an Adam Somner
Bei der BAFTA-Verleihung nutzte Paul Thomas Anderson seine Dankesrede, um den Preis dem verstorbenen Produzenten und langjährigen Regieassistenten Adam Somner zu widmen. Er würdigte Somner als prägenden kreativen Partner und betonte, wie sehr dessen Einsatz selbst während einer schweren Krankheit das gesamte Team inspiriert habe.
Haltung zur Zukunft des Kinos
In Interviews und Backstage-Statements wehrt sich Anderson energisch gegen Klagen, das aktuelle Kino sei schwach oder in der Krise. Er verweist auf 2025 und 2026 als Jahre mit vielen mutigen, originellen Filmen und fordert stattdessen eine „Revolution ohne Gewalt“, um das Kino immer wieder neu zu beleben.
Quellen
Oscars 2026: Paul Thomas Anderson gewinnt den Preis für die beste Regie für „One Battle After Another“
Paul Thomas Anderson sagt nach dem Gewinn des BAFTA-Preises für die beste Regie: „Ich fühle mich wie das hübscheste Mädchen im Raum“ und widmet die Auszeichnung dem verstorbenen „One Battle“-Produzenten Adam Somner