Tulsi Gabbard, die aktuelle Direktorin des US-Geheimdienstes (DNI), sorgt mit ihren jüngsten Aussagen für Schlagzeilen. In den letzten Tagen hat sie vor dem Senat über Bedrohungen durch Iran und Pakistan berichtet, was Kontroversen um den Krieg mit Iran auslöst.
Aussagen zu Iran im Senatshöring
Tulsi Gabbard erklärte in einer Senatsanhörung am 18. März 2026, dass das iranische Regime „intakt, aber weitgehend degradiert“ sei und keine Anstrengungen unternommen habe, sein Nuklearanreicherungsprogramm nach den US-Luftangriffen 2025 wieder aufzubauen. Ihre Zeugenaussage widerspricht Präsident Trumps Begründungen für den laufenden Krieg, da sie keine unmittelbare nukleare Bedrohung sah. Dies führte zu hitzigen Debatten, bei denen Gabbard Fragen zu Widersprüchlichkeiten mit der Regierungslinie auswich.
Warnung vor pakistanischen Raketen
In derselben Anhörung warnte Tulsi Gabbard vor Pakistans ballistischen Raketenprogramm, das potenziell interkontinentale Raketen (ICBMs) umfassen könnte, die die USA erreichen könnten. Sie nannte Pakistan neben Iran, China, Russland und Nordkorea als größte nukleare Bedrohung. Diese Einschätzung unterstreicht die wachsende Sorge um regionale Rüstungen in Asien.
Rücktritte und interne Konflikte
Der Rücktritt von Joe Kent, einem hochrangigen Anti-Terror-Beamten, aufgrund von Uneinigkeit mit dem Iran-Krieg wirft Schatten auf Gabbards Amtszeit. Gabbard, die seit Trumps Amtseinführung 2025 die Geheimdienste leitet, wird zunehmend kritisiert, bleibt aber in ihrer Rolle. Die Entwicklungen zeigen Spannungen in der US-Administration.
Quellen
Gabbard sagt bei einer Anhörung im Senat zu Bedrohungen für die USA, das iranische Regime sei „intakt, aber weitgehend geschwächt“
Die US-Geheimdienstchefin Gabbard sagt, der Iran habe vor dem Krieg seine Anreicherungsaktivitäten nicht wieder aufgenommen

