Die USA unter Präsident Donald Trump haben per Executive Order den Rückzug aus über 60 internationalen Organisationen angeordnet, darunter der Weltklimarat (IPCC). Diese Maßnahme soll US-Interessen priorisieren und unnötige Ausgaben einsparen. Im Folgenden finden Sie eine detaillierte Übersicht.
Hintergrund der Entscheidung
Präsident Trump begründet den Rückzug mit der These, dass viele Organisationen nicht mit den nationalen Interessen der USA vereinbar seien. Die Anordnung aus Januar 2026 erweitert frühere Austritte wie aus der WHO und UNESCO. Betroffen sind vor allem Bereiche wie Umwelt, Klima und Demokratie-Förderung.
Vollständige Liste der Organisationen
Die offizielle Liste umfasst rund 66 Organisationen, aufgeteilt in UN- und Nicht-UN-Gremien. Hier eine Auswahl der prominentesten:
- Nicht-UN-Organisationen:
- UN-Organisationen:
Der vollständige Katalog enthält weitere wie den Colombo Plan Council, die Venice Commission und das European Centre of Excellence for Countering Hybrid Threats.
Auswirkungen auf die Weltgemeinschaft
Der Schritt verstärkt Trumps “America First”-Politik und könnte globale Kooperationen schwächen, insbesondere im Klimaschutz. Kritiker sehen darin Isolationismus, während Befürworter Kosteneinsparungen erwarten. Die USA hören auf zu finanzieren und zu partizipieren, wo rechtlich möglich.
Frühere Rückzüge und Kontext
Bereits in seiner ersten Amtszeit zog sich Trump aus UNESCO und UNHRC zurück; diese Politik wird nun fortgesetzt. Die aktuelle Order folgt auf eine laufende Überprüfung durch das State Department. Dies markiert einen Höhepunkt der US-Skepsis gegenüber multilateralen Strukturen.
Quellen
USA ziehen sich aus mehr als 60 internationalen Organisationen zurück
Die neuesten Nachrichten, vereinfacht: Aus welchen Organisationen haben sich die USA zurückgezogen oder welche haben sie abgeschafft?