Ein erneuter Wintersturm an der Ostküste der USA hat Millionen Menschen betroffen und weite Teile des öffentlichen Lebens lahmgelegt. Nach Angaben des US-Wetterdienstes (National Weather Service) wurden in mehreren Bundesstaaten von Maine bis North Carolina Schneemengen von bis zu 40 Zentimetern gemessen. Besonders stark traf es Gebiete rund um New York, Boston und Washington D.C., wo zahlreiche Flüge gestrichen und Straßen gesperrt wurden.
Stromausfälle und Verkehrschaos durch den Wintersturm
Der Wintersturm an der Ostküste der USA führte zu massiven Stromausfällen. Mehr als 600.000 Haushalte waren zeitweise ohne Elektrizität. Die örtlichen Behörden warnten vor gefährlichen Straßenbedingungen und forderten die Bevölkerung auf, zu Hause zu bleiben. Auch die Küstenregionen litten unter starkem Wind, Eisregen und meterhohen Wellen, die zu Überschwemmungen führten.
Experten: Klimawandel verstärkt extreme Wetterereignisse
Klimaforscher sehen in der Häufung solcher Winterstürme ein Zeichen des globalen Klimawandels. Laut einem Bericht der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) begünstigt die Erwärmung der Arktis instabile Jetstream-Muster, die Kältewellen und Schneestürme ungewöhnlich weit nach Süden bringen können. Ähnliche Winterstürme hatten die Ostküste bereits in den Jahren 2018, 2021 und 2025 getroffen.
Ausblick und Vorsichtsmaßnahmen
Meteorologen warnen, dass weitere Schneefälle in den kommenden Tagen möglich sind, bevor sich die Wetterlage am Wochenende beruhigen dürfte. Viele Städte bereiten sich bereits mit zusätzlichen Räumdiensten und Notunterkünften auf mögliche Nachwirkungen des Sturms vor.
Quellen
Karten zeigen, dass der Wintersturm bis zu 60 cm Schnee und Schneesturmbedingungen an die Ostküste bringen wird.
US-Ostküste bereitet sich auf weiteren heftigen Schneesturm vor






