28.01.2026
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Iran-Proteste: Zeugen schildern BBC das brutale Vorgehen der Sicherheitskräfte

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Nach den jüngsten Protesten gegen das Regime in Teheran berichten Augenzeugen gegenüber der BBC von massiver Gewalt durch Sicherheitskräfte. Viele Demonstranten seien festgenommen, gefoltert oder getötet worden. Eine junge Frau aus Shiraz sagte im Gespräch: „Wir alle kennen jemanden, der getötet wurde. Niemand ist hier mehr sicher.“

Die Proteste entflammten ursprünglich nach dem Tod mehrerer junger Frauen in Polizeigewahrsam und entwickelten sich zu einer breiten Bewegung gegen die repressive Politik der Regierung. Trotz monatelanger internationaler Kritik gehen die iranischen Sicherheitskräfte weiterhin kompromisslos gegen Demonstrierende vor.

Angst, Überwachung und Schweigen

Laut Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch haben die Behörden eine beispiellose Überwachungskampagne gestartet. Internetzugänge werden regelmäßig eingeschränkt, und soziale Medien werden überwacht, um Aktivisten aufzuspüren. Familien von Getöteten berichten zudem von Druck und Einschüchterung, damit sie öffentlich schweigen.

Ein iranischer Student erklärte der BBC: „Man lebt hier ständig in Angst. Wer seine Meinung sagt, verschwindet oft kurz darauf.“

Internationale Reaktionen und Forderungen

Westliche Regierungen, darunter Deutschland, Großbritannien und die Vereinigten Staaten, haben wiederholt Sanktionen gegen iranische Funktionäre verhängt. Die Europäische Union fordert die Freilassung politischer Gefangener und ein Ende der Gewalt. Doch Teheran weist die Vorwürfe als „westliche Propaganda“ zurück.

Analysten sehen darin ein Zeichen wachsender Isolation des Landes. Trotzdem zeigen die Proteste, dass viele Iraner – trotz aller Gefahren – weiter für Freiheit und Gerechtigkeit einstehen..

Quellen

„Wir alle kennen jemanden, der getötet wurde“ – Iranische Demonstranten berichten der BBC von brutalen Repressionen
Iranische Behörden gehen brutal gegen Proteste vor

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