Irans Regime begeht am 11. Februar 2026 den 47. Jahrestag der Islamischen Revolution von 1979, die den Sturz des Schahs Mohammad Reza Pahlavi und die Gründung der Islamischen Republik markierte. Trotz anhaltender wirtschaftlicher Krisen und Massenprotesten ruft Oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei zu landesweiten Feierlichkeiten auf.
Historischer Hintergrund der Revolution
Die Islamische Revolution kulminierte am 11. Februar 1979, als die Armee ihre Neutralität erklärte und die Monarchie zusammenbrach, worauf Ruhollah Khomeini die Macht übernahm. Sie entstand aus Unzufriedenheit mit der Autokratie des Schahs, westlicher Einflussnahme, wirtschaftlichen Problemen und Repression. Im März 1979 stimmte eine Mehrheit im Referendum für die Islamische Republik, die Khomeini als Obersten Führer einsetzte.
Die Feierlichkeiten im Jahr 2026
Zehntausende Regierungsanhänger demonstrieren in Teheran und Provinzen mit Flaggen, Luftballons und Militärpräsentationen wie ballistischen Raketen. Chamenei besuchte das Mausoleum von Imam Khomeini, um die „Decade of Dawn“ einzuleiten, und hofft auf Demonstrationen, die Irans Stärke zeigen. Am Vorabend gab es Feuerwerk in Teheran, ergänzt durch traditionelle Rituale wie Luftwaffeneide.
Proteste und Herausforderungen
Seit Dezember 2025 protestieren Massen gegen die Wirtschaftskrise und das Regime, mit Tausenden Toten durch Sicherheitskräfte. Rufe wie „Tod Chamenei“ mischen sich in Feiern, während das Regime Familien von Häftlingen zur Teilnahme drängt. Experten sehen das Regime unter enormem Druck, mit Forderungen nach Chameneis Rücktritt.
Ausblick und internationale Reaktionen
Die Feiern unterstreichen das Regimes Versuch, Legitimität zu demonstrieren, inmitten Sanktionen und Protesten. Internationale Berichte heben die Kontraste zwischen offiziellem Jubel und Volksunmut hervor. Ob dies der letzte Jahrestag in dieser Form ist, bleibt ungewiss.
Quellen
Iran zwischen Feierlichkeiten und Protestrufen
Irans Oberster Führer Chamenei will Islamische Revolution feiern lassen






