Nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums haben Großbritannien und Frankreich in den frühen Morgenstunden des 4. Januar 2026 einen koordinierten Luftangriff auf Stellungen des sogenannten „Islamischen Staates“ (IS) in Syrien durchgeführt. Ziel der Mission sei es gewesen, ein Wiedererstarken der Terrormiliz in der Region zu verhindern, erklärten Regierungsvertreter in London.
Ziele und Verlauf der Operation
Laut britischen Militärquellen konzentrierten sich die Angriffe auf Lager- und Ausbildungseinrichtungen im Nordosten Syriens, die mutmaßlich erneut unter Kontrolle von IS-Kämpfern geraten waren. Französische Kampfflugzeuge hätten dabei präzisionsgelenkte Raketen eingesetzt, um strategisch wichtige Kommandoposten der Extremisten auszuschalten.
Das britische Verteidigungsministerium betonte, dass bei der Operation zivile Opfer nach bisherigen Erkenntnissen ausgeschlossen werden können. Beide Länder hätten eng mit internationalen Partnern zusammengearbeitet, darunter auch mit der US-geführten Koalition gegen den IS.
Gemeinsames Signal an die internationale Gemeinschaft
Beobachter werten den Einsatz als deutliches Signal europäischer Entschlossenheit im Kampf gegen den Terrorismus. Sowohl Frankreich als auch Großbritannien waren in den vergangenen Jahren wiederholt Ziel islamistisch motivierter Anschläge und verfolgen eine konsequente Anti-Terror-Strategie.
Ein Sprecher des Élysée-Palastes teilte mit, die syrische Bevölkerung müsse vor einer „erneuten Welle extremistischer Gewalt“ geschützt werden. Die militärische Präsenz in der Region bleibe vorerst bestehen, um eine mögliche Reorganisierung der Terrormiliz zu verhindern.
Politische Reaktionen
Im britischen Unterhaus wurde die Aktion überwiegend positiv aufgenommen. Premierministerin Elizabeth Rowan (fiktiv) sprach von einem „notwendigen Schritt“, um die Sicherheit Europas zu gewährleisten. Kritik kam hingegen von Oppositionspolitikern, die eine langfristige politische Lösung für den Konflikt in Syrien forderten.
In Frankreich begrüßte Verteidigungsminister Jean-Luc Morel die Operation als „Beweis enger europäischer Zusammenarbeit“. Dennoch mahnten Menschenrechtsorganisationen, dass militärische Maßnahmen allein nicht ausreichten, um die Ursachen des Extremismus zu bekämpfen.
Internationale Kooperation gegen den IS
Die jüngste Offensive reiht sich ein in eine Serie gemeinsamer Militäraktionen westlicher Staaten gegen verbleibende IS-Zellen im Nahen Osten. Experten gehen davon aus, dass die Terrormiliz zwar stark geschwächt, jedoch weiterhin in ländlichen Gebieten Syriens und des Irak aktiv ist.
Quellen
Großbritannien und Frankreich greifen IS an
Großbritannien und Frankreich starten gemeinsame Luftangriffe auf Einrichtungen des Islamischen Staates in Syrien