09.02.2026
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Sieben Jahre Haft für iranische Menschenrechtsikone

Mohammadi Neues Urteil

Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi wurde kürzlich zu einer weiteren Haftstrafe von insgesamt 7,5 Jahren verurteilt. Dieses Urteil umfasst sechs Jahre wegen „Versammlung und Absprache zur Begehung von Straftaten“ sowie eineinhalb Jahre wegen „Propaganda-Tätigkeiten“ gegen den Staat. Zusätzlich wird sie nach Verbüßung der Strafe für zwei Jahre in die entlegene Stadt Khusf in der Provinz Süd-Chorasan verbannt.

Hintergrund der Aktivistin

Narges Mohammadi, 53 Jahre alt, kämpft seit Jahren gegen die Todesstrafe, die Zwangshijab-Pflicht und für Frauenrechte im Iran. Sie erhielt 2023 den Friedensnobelpreis für ihren Mut, obwohl sie bereits seit über einem Jahrzehnt wiederholt in Haft saß. Trotz Gefangenschaft organisierte sie Proteste im Gefängnishof und führte Hungerstreiks durch.

Details des neuen Urteils

Das Gericht in Teheran verhängte die Strafe, die nach iranischem Recht gleichzeitig vollzogen wird und nicht addiert. Ihr Anwalt Mostafa Nili hofft auf eine vorläufige Freilassung wegen gesundheitlicher Probleme, da das Urteil noch angefochten werden kann. Insgesamt beliefen sich ihre bisherigen Strafen auf über 44 Jahre, was ihre anhaltende Unterdrückung durch das Regime unterstreicht.

Internationale Reaktionen und Kontext

Internationale Organisationen wie Human Rights Watch kritisieren solche Urteile als willkürlich. Mohammadi hatte zuvor Wahlen boykottiert und sich für politische Gefangene eingesetzt, was zu früheren Verurteilungen führte. Dieses weitere Urteil geschieht inmitten anhaltender Proteste wie „Woman, Life, Freedom“.

Quellen

Weiteres Urteil gegen Mohammadi
Sieben Jahre Haft für Narges Mohammadi


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