Mojtaba Khamenei ist seit dem 8. März 2026 der neue Oberste Führer des Iran, nach dem Tod seines Vaters Ajatollah Ali Khamenei durch US-israelische Angriffe. Die Ernennung markiert eine harte Linie in der Führung und hat die Spannungen im Nahen Osten weiter eskaliert.
Wer ist Mojtaba Khamenei?
Mojtaba Hosseini Khamenei wurde am 8. September 1969 in Mashhad geboren und ist der zweite Sohn des verstorbenen Ajatollah Ali Khamenei. Er diente im Iran-Irak-Krieg bei der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC), studierte Theologie in Qom und übernahm später Schlüsselrollen wie die Kontrolle über die Basij-Miliz. Trotz fehlender offizieller Ämter galt er als einflussreicher Berater seines Vaters in Sicherheits- und Politikfragen.
Die Ernennung zum Obersten Führer
Die Versammlung der Experten ernannte Mojtaba Khamenei mit überwältigender Mehrheit zum dritten Obersten Führer seit der Revolution von 1979. Die Staatsfernsehsendung zeigte sein Bild neben einer Erklärung, die seine Rolle als Nachfolger betonte. Militär und Politiker schworen ihm sofort Loyalität, was auf Kontinuität der Hardliner-Politik hindeutet.
Reaktionen im Kriegskontext
Kurz nach der Ernennung startete Iran Raketenangriffe auf Israel und US-Basen, einschließlich Explosionen in Qatar. US-Präsident Donald Trump nannte ihn einen “Leichtgewicht” und forderte Mitspracherecht bei der Nachfolge. Israelische Minister warnten, dass Mojtaba Khamenei ein Ziel für Eliminierung bleibe, und intensivierten Angriffe auf Teheran und Qom.
Ausblick und Implikationen
Die Wahl von Mojtaba Khamenei signalisiert keine Mäßigung, sondern eine Vertiefung des Konflikts mit Westen und Israel. Seine engen IRGC-Verbindungen deuten auf anhaltende Unterdrückung interner Proteste hin. Die Lage bleibt volatil, mit anhaltenden Bombardements und regionalen Spannungen.
Quellen
Iran startet neue Raketensalven, nachdem Mojtaba Khamenei das Amt übernommen hat
Die Ernennung von Mojtaba Khamenei zum Obersten Führer stößt auf eine zurückhaltende Reaktion der USA und eine scharfe Warnung Israels.