Alina Kabajewa steht erneut im Fokus der internationalen Medien. Die ehemalige Olympiasiegerin und mutmaßliche Partnerin von Wladimir Putin ist in den letzten Tagen durch Korruptionsvorwürfe in Verbindung mit dem sogenannten „Putins Palast“ aufgefallen.
Die Nawalny-Untersuchung
Das Anti-Korruptions-Team von Alexei Nawalny hat kürzlich Dokumente veröffentlicht, die einen Geldfluss von rund 6,5 Milliarden Rubel (ca. 71 Millionen Euro) aufdecken. Diese Summe soll nach Fertigstellung des Luxus-Anwesens am Schwarzen Meer 2023 übrig geblieben sein und an Stiftungen von Alina Kabajewa geflossen sein.
Die Firma „Investitsionnye Reshenia“, die mit Putins Vertrauten verbunden ist, überwies Gelder an die „Alina Kabajewa Charity Foundation“ und „Nebsnaja Gratsija“. Laut FBK-Berichten wurde nur ein Bruchteil für wohltätige Zwecke verwendet, der Rest angelegt oder für Luxusausgaben genutzt.
Verbindung zu Putin
Alina Kabajewa gilt seit Jahren als enge Vertraute des russischen Präsidenten, obwohl beide eine Beziehung dementieren. Die Enthüllungen deuten auf Finanzierung ihres Lebensstils hin, inklusive Turnlagern nahe Putins Residenz in Waldai, die angeblich den Kindern zugutekommen.
Sanktionen und Öffentlichkeit
Alina Kabajewa steht auf Sanktionslisten der EU, USA und anderer Länder wegen ihrer Nähe zum Kreml. Die neuen Vorwürfe verstärken die Debatte um Korruption im Umfeld Putins.
Quellen
Putin-Geliebte soll Millionen aus Palastbau kassiert haben
Putins Geliebte soll von Palastbau profitiert haben