13.12.2025
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EU macht russisches Vermögen endgültig unantastbar

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Die Europäische Union hat beschlossen, russische Vermögenswerte, die seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine eingefroren wurden, dauerhaft zu blockieren. Der Schritt gilt als beispiellose Maßnahme im europäischen Sanktionsrecht und betrifft insbesondere Zentralbankreserven und Vermögenswerte russischer Oligarchen in Höhe von geschätzten 210 Milliarden Euro.

Nach Angaben der Europäischen Kommission zielt die Entscheidung darauf ab, „Russland langfristig an den Kosten seines Angriffskrieges zu beteiligen“. EU-Ratspräsident Charles Michel bezeichnete die Entscheidung als „historischen Wendepunkt in der europäischen Finanzpolitik“.

Von temporären Sanktionen zur Dauerregelung

Bisher waren die eingefrorenen Gelder Teil der temporären Sanktionspakete, die regelmäßig verlängert wurden. Mit der neuen Regelung sollen sie nun rechtlich in einen dauerhaften Status überführt werden. Damit reagiert Brüssel auf die anhaltende Aggression Russlands und den stockenden Friedenprozess in der Ukraine.

Auch aus rechtlicher Sicht markiert der Beschluss einen Paradigmenwechsel. Während Eigentumsrechte in der EU traditionell stark geschützt sind, argumentieren Juristen, dass Russland durch den Bruch des Völkerrechts selbst die Grundlage für diesen Eingriff geschaffen habe.

Verwendung der Erträge für Wiederaufbau der Ukraine

Ein weiterer zentraler Aspekt des EU-Beschlusses betrifft die Nutzung der eingefrorenen Mittel. Die EU-Kommission arbeitet an einem Modell, bei dem die Erträge aus den blockierten russischen Vermögenswerten zur Finanzierung des ukrainischen Wiederaufbaus verwendet werden. Schätzungen zufolge könnten dadurch jährlich rund 3 bis 5 Milliarden Euro generiert werden.

Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, betonte, dass „die Verantwortung Russlands für die massiven Zerstörungen in der Ukraine nicht verjähren darf“. Die EU plane, die Gewinne aus den eingefrorenen Assets ab 2026 in einen speziellen Wiederaufbaufonds einzuspeisen.

Reaktionen aus Moskau und internationale Folgen

Moskau reagierte empört auf den Schritt der EU und sprach von einem „Diebstahl staatlicher Gelder“. Das russische Außenministerium drohte mit Gegenmaßnahmen, darunter mögliche Beschlagnahmungen europäischer Vermögenswerte in Russland. Auch China und einige Nicht-EU-Staaten äußerten Bedenken, dass der Präzedenzfall langfristig das Vertrauen in den internationalen Finanzmarkt schwächen könnte.

Dennoch sieht die Mehrheit der EU-Staaten den Beschluss als notwendig an, um Russland weiteren finanziellen Druck zu machen. Politische Beobachter werten die Entscheidung zudem als Signal an andere autoritäre Regime, dass Aggressionen gegen souveräne Staaten langfristige wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Quellen

EU friert russisches Vermögen dauerhaft ein
EU einigt sich: Russische Milliarden dauerhaft blockiert

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