Ein schwerer Meningitis-Ausbruch in England, speziell in der Grafschaft Kent, hat kürzlich die Schlagzeilen dominiert. Die Behörden melden 15 bestätigte Fälle, darunter zwei Todesopfer unter jungen Menschen.
Ausbruch in Kent: Die Fakten
Der Meningitis-Ausbruch in England konzentriert sich auf die Region um Canterbury, wo vor allem Studenten der University of Kent betroffen sind. Eine 18-jährige Schülerin und ein 21-jähriger Student starben an der bakteriellen Hirnhautentzündung, während elf weitere Personen im Krankenhaus behandelt werden. Viele Infizierte haben den Club„Chemistry“ in Canterbury besucht, was als möglicher Infektionsherd gilt.
Maßnahmen der Behörden
Die UK Health Security Agency (UKHSA) hat über 700 Dosen vorbeugender Antibiotika verteilt und kontaktiert mehr als 30.000 Studierende, Mitarbeiter und Familienmitglieder. Gesundheitsminister Wes Streeting bezeichnete den Vorfall als „beispiellosen Ausbruch“ und kündigte ein Impfprogramm an. Besucher des Clubs vom 5. bis 7. März werden dringend aufgefordert, sich zu melden.
Symptome und Risiken von Meningitis
Meningitis England-Fälle werden hauptsächlich durch MenB-Bakterien verursacht, die über Tröpfcheninfektion übertragen werden und eine Sterblichkeitsrate von bis zu zehn Prozent haben. Symptome wie hohes Fieber, Kopfschmerzen, Nackensteife oder Hautausschläge können bei Jungen schnell mit Grippe oder Kater verwechselt werden. Frühe Antibiotika-Behandlung ist entscheidend, da die Krankheit innerhalb Stunden lebensbedrohlich werden kann.
Quellen
Die Zahl der Meningitis-Fälle steigt – Gesundheitsminister informiert über den Ausbruch in Kent
Meningitis-Ausbruch an britischer Universität – zwei Tote, viele Infizierte

