Russische Soldaten, die sich im Ukraine-Krieg freiwillig ergeben, riskieren harte Strafen in ihrer Heimat. Ein Bericht des „Wall Street Journal“ beleuchtet die brutale Behandlung durch das Regime. Seit 2022 gilt Kapitulation als strafbares Vergehen.
Harte Strafen für Gefangene
Rückkehrende Kriegsgefangene werden in Russland als Verdächtige behandelt. Sie erleiden Isolation, Verhöre durch den FSB und Trennung von Familien. Ein Soldat erhielt 15 Jahre Haft wegen angeblicher Kapitulation und Fahnenflucht.
Soldkürzungen und familiäre Not
Gefangene verlieren oft ihren Sold, was Familien in finanzielle Not stürzt. Manche Angehörigen hoffen, dass ihre Verwandten in ukrainischer Gefangenschaft bleiben, da Bedingungen dort humaner sind. Dies unterstreicht die Paradoxie des Systems.
Gesetze gegen Desertion seit 2022
Putin unterzeichnete 2022 ein Gesetz mit bis zu 10 Jahren Haft für Deserteure. Im Jahr 2025 gab es über 150 Urteile im ersten Quartal allein. Gerichte verurteilen routinemäßig zu langen Strafen ohne Freisprüche.
Kontrast zu ukrainischer Behandlung
Während russische POWs in der Ukraine humane Bedingungen berichten, quälen russische Behörden ukrainische Gefangene. Tausende russische Soldatenverfahren zeigen das Ausmaß der Repression.
Quellen
Wer sich lieber ergibt, als zu sterben, den bestraft Putin!
Flucht vor dem Töten