In der Nacht zum 5. Januar 2026 führte Russland einen Luftangriff auf Kiew und die umliegende Region durch, bei dem mindestens zwei Zivilisten ihr Leben verloren. Dies markiert die ersten bestätigten zivilen Todesopfer durch russische Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt in diesem Jahr. Der Angriff löste Brände und Stromausfälle aus, wobei Rettungskräfte intensiv im Einsatz waren.
Getroffen: Klinik im Obolonskyi-Bezirk
Ein medizinisches Zentrum im nördlichen Obolonskyi-Bezirk von Kiew geriet in Flammen, nachdem es von russischen Geschossen getroffen wurde. Nach Löschung des Feuers entdeckten die Behörden eine Leiche in dem Gebäude mit aktiver Station. Eine Frau wurde verletzt, und 25 Personen mussten evakuiert werden.
Weitere Schäden in der Region
Im Fastiv-Bezirk südwestlich von Kiew starb ein weiterer Zivilist durch Treffer auf Wohnhäuser und kritische Infrastruktur. Kleinere Stromausfälle betrafen Teile der Region, wie Gouverneur Mykola Kalashnyk mitteilte. Russische Kräfte zielten zudem auf Dörfer und Städte in der Kiewer Oblast ab.
Kontext des anhaltenden Krieges
Beide Seiten betonen, keine Zivilisten gezielt anzugreifen, doch solche Vorfälle häufen sich seit Kriegsbeginn vor fast vier Jahren. Russland rechtfertigt Angriffe als Schlag gegen militärische Ziele, während die Ukraine zivile Infrastruktur als wiederholtes Opfer benennt. Internationale Beobachter fordern Untersuchungen zu möglichen Kriegsverbrechen.
Quellen
Aktuelles aus der Ukraine: Tödlicher russischer Angriff trifft Kiew
Aktuelles zum Krieg zwischen Russland und der Ukraine: Die Ukraine wird Opfer tödlicher Angriffe