01.02.2026
Eine Minute Lesezeit

Nach Sturm „Kristin“: Portugal kämpft mit Überschwemmungen und Stromausfällen

sturm-kristin-portugal-ueberschwemmungen

Nach dem Durchzug des Sturms „Kristin“ hat Portugal mit massiven Schäden zu kämpfen. Die Behörden warnten am Samstag vor weiteren Überschwemmungen und gefährlichen Wetterbedingungen. Der Zivilschutz bezeichnete die Lage als „äußerst kritisch“ und bat die Bevölkerung, nicht notwendige Reisen zu vermeiden.

Besonders betroffen sind die Regionen Lissabon, Setúbal und Santarém, wo heftige Regenfälle Flüsse über die Ufer treten ließen und Straßen unpassierbar machten. Meteorologen rechnen auch in den kommenden Tagen mit weiteren Regenfronten und kräftigen Winden.

Fünf Tote und massive Stromausfälle im ganzen Land

Nach offiziellen Angaben starben mindestens fünf Menschen infolge des Sturms. Zwei Opfer wurden von umstürzenden Bäumen getroffen, andere kamen bei Haus- und Verkehrsunfällen ums Leben.

Etwa 260.000 Haushalte sind weiterhin ohne Strom, insbesondere im Süden und Westen des Landes. Der nationale Energieversorger EDP Distribuição arbeitet mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Stromversorgung, doch viele Gebiete seien wegen Überflutungen schwer zugänglich.

Regierung kündigt Notfallmaßnahmen an

Premierminister António Costa sprach von einer „sehr schwierigen Woche“ für das Land. Die Regierung koordinierte am Freitagabend Krisenteams, um die Versorgung betroffener Regionen sicherzustellen. Außerdem sollen Hilfsgelder für die Instandsetzung von Infrastruktur und Wohnhäusern bereitgestellt werden.

Der portugiesische Wetterdienst IPMA warnte vor weiteren starken Regenfällen und setzte mehrere Küstenregionen auf Alarmstufe Orange. Auch in den Nachbarländern Spanien und Frankreich wird mit ähnlichen Wetterphänomenen gerechnet.

Experten sehen Zusammenhang mit Klimawandel

Meteorologen und Klimaexperten sehen in der Häufung solcher Extremwetterereignisse einen Zusammenhang mit dem Klimawandel. Die steigende Wassertemperatur des Atlantiks begünstige die Bildung intensiver Tiefdrucksysteme, die vermehrt zu Starkregen und Überschwemmungen führen.

Forscher fordern langfristige Anpassungsstrategien im Küstenschutz und eine Modernisierung des portugiesischen Wetternetzes, um Warnungen künftig früher aussprechen zu können.

Quellen

Portugals Behörden warnen nach heftigem Unwetter vor Überschwemmungen
Hunderttausende Haushalte nach Wintersturm “Kristin” ohne Strom

zweite-erde-entdeckt
Vorherige Geschichte

Astronomen finden erdähnlichen Planeten – nur 146 Lichtjahre entfernt

trump-warsh-fed-chef
Nächste Geschichte

Trumps Kandidat für die Fed: Wird Kevin Warsh die Unabhängigkeit der Notenbank wahren?

Neueste von Blog

duerre-news-deutschland-2026

Aktuelle News zur Dürre in Deutschland

Die Dürre bleibt ein drängendes Thema in Deutschland, mit anhaltender Trockenheit, die Böden und Grundwasserreserven belastet. Neueste Berichte zeigen Rekorde und Vorbereitungen auf Extremereignisse. Rekordtrockenheit im Winter Der Winter 2025/2026 war einer
notlandung-news-2026-hamburg

Aktuelle Nachrichten zu Notlandungen

Notlandungen sorgen immer wieder für Schlagzeilen in der Luftfahrt. Diese Notmaßnahmen sind entscheidend für die Sicherheit von Passagieren und Crew. Hier ein Überblick über die neuesten Ereignisse rund um das Thema Notlandung.
Geh zuOben