Ein 57 Jahre alter Tourist ist in Österreich an einem bekannten Wasserfall erfroren. Laut Polizei hatte sich der Mann am frühen Morgen allein auf den Weg gemacht, um den zugefrorenen Wasserfall in seiner winterlichen Schönheit zu fotografieren. Gegen Mittag fanden Wanderer seine leblos wirkende Gestalt in der Nähe des Aussichtspunktes.
Ermittlungen laufen – keine Hinweise auf Fremdverschulden
Nach Angaben der Polizei deuten bisher keine Spuren auf ein Verbrechen hin. Vielmehr wird vermutet, dass der Mann beim Fotografieren ausrutschte, das Gleichgewicht verlor und in einer abgelegenen Schneemulde liegen blieb. Durch die extreme Kälte dürfte er rasch unterkühlt und schließlich erfroren sein.
Herausforderung für Rettungskräfte
Der Fundort befand sich in schwer zugänglichem Gelände, was den Einsatz der Bergrettung zusätzlich erschwerte. „Die Temperaturen lagen bei minus 15 Grad, das war auch für unsere Einsatzkräfte eine enorme Belastung“, erklärte ein Sprecher der Bergrettung. Der Leichnam wurde schließlich mit Unterstützung eines Hubschraubers geborgen.
Beliebtes Ausflugsziel birgt im Winter Gefahren
Der Wasserfall, der vor allem in den Wintermonaten viele Besucher anzieht, gilt als einer der schönsten in der Region. Doch Experten warnen regelmäßig vor den Risiken im Hochwinter: Glatte Felsen, plötzliches Wetterumschlagen und unübersichtliches Gelände führen immer wieder zu gefährlichen Situationen.
Behörden appellieren an Touristen
Die örtlichen Behörden raten Touristen, beim Besuch solcher Orte zu entsprechender Vorsicht. „Auch der schönste Anblick rechtfertigt kein Risiko“, so ein Sprecher des Tourismusverbandes. Besonders Alleingänge bei extremen Wetterbedingungen sollten vermieden werden.
Quellen
Tourist (57) erfriert an berühmtem Wasserfall
Drama im Winterurlaub: Mann (57) stirbt bei Besuch eines beliebten Wasserfalls