Die Ukraine intensiviert ihre Angriffe auf russische Energieinfrastruktur tief im Landesinneren, um Moskau wirtschaftlich zu schwächen. Mit selbst entwickelten Drohnen und Raketen zielt Kiew gezielt auf Ölraffinerien, Depots und Terminals ab.
Eskalation der Drohnenangriffe
Ukrainische Drohnen treffen fast täglich Ziele wie Raffinerien in Wolgograd, Jaroslawl und Krasnodar, was zu Bränden und Ausfällen führt. Im Kaspischen Meer wurde die Ölplattform Filanovsky angegriffen, und Schiffe in Rostow am Don sowie Häfen wie Tuapse und Noworossijsk erlitten schwere Schäden. Videoaufnahmen belegen Treffer trotz russischer Abwehrbemühungen.
Ausbau der ukrainischen Rüstung
Die Ukraine produziert monatlich bis zu 200.000 Drohnen und erweitert ihre Langstreckenfähigkeiten, um unabhängig von westlichen Lieferungen zu werden. Angriffe reichen bis 2000 Kilometer in russisches Territorium und umfassen Kooperationen von Sicherheitsdienst, Spezialeinheiten und Grenzschutz. Dies gleicht wirtschaftliche Unterlegenheit aus und verhindert russische Durchbrüche.
Wirkungen auf Russlands Ölsektor
Bis zu 20–40 Prozent der russischen Raffineriekapazitäten sind lahmgelegt, was Treibstoffknappheit und Preisanstiege verursacht. Die Ölverarbeitung sank 2025 nur um drei Prozent, doch Exportbeschränkungen und Kriegsfinanzierung leiden. Ökonomen sehen dies als effizienteste Strategie gegen Putins Wirtschaft.
Quellen
Mit Hightech-Waffen gegen russische Ölproduktion
Putins Wirtschaft weiter in Angst: Ukraine expandiert Drohnenproduktion

