Am 14. Dezember 2025 ereignete sich ein brutaler Terroranschlag auf eine Chanukka-Feier am Bondi Beach in Sydney, bei dem mindestens 12 bis 16 Menschen starben und über 29 verletzt wurden, darunter zwei Polizisten. Die Täter, identifiziert als Vater und Sohn, eröffneten das Feuer auf rund 1.000 Teilnehmer der Veranstaltung; einer wurde von der Polizei erschossen, der andere schwer verletzt festgenommen. Die Polizei fand improvisierte Sprengsätze in einem Fahrzeug der Angreifer und bestätigte den antisemitischen Hintergrund des gezielten Angriffs auf die jüdische Gemeinde.
Albaneses Aufruf zur Einheit
Premierminister Anthony Albanese bezeichnete den Vorfall als „Akt des Bösen, Antisemitismus und Terrorismus“, der das Herz Australiens getroffen habe, betonte aber, dass daraus ein „Moment nationaler Einheit“ entstehe. In einer Pressekonferenz in Sydney rief er alle Australier auf, zusammenzukommen und die jüdische Gemeinde zu unterstützen, während er Kritik von Israels Premier Netanjahu an der Sicherheitslage ignorierte. Albanese lobte zudem die Heldenhaftigkeit von Polizei und Zivilisten, die Leben retteten.
Politische und internationale Reaktionen
Die australische Regierung berät nun über schärfere Waffengesetze, da es sich um die tödlichste Schießerei seit Jahrzehnten handelt. International verurteilten Führer wie US-Außenminister Marco Rubio und Israels Präsident Izchak Herzog den Anschlag als antisemitischen Terror. In Deutschland und Großbritannien wurden Sicherheitsmaßnahmen an jüdischen Orten verschärft.
Quellen
Australiens Premier spricht von “Moment nationaler Einheit”
Bondi Beach in Australien: 12 Tote nach Anschlag auf jüdische Chanukka-Feier