Die Deutsche Rentenversicherung bringt 2026 zahlreiche Neuerungen, die Millionen Rentner betreffen. Von Rentenerhöhungen bis zu neuen Zuverdienstregeln – hier die wichtigsten Entwicklungen.
Rentenerhöhung ab Juli 2026
Eine prognostizierte Erhöhung um 3,7 Prozent ab 1. Juli 2026 sorgt für spürbare Mehrbeträge. Der genaue Rentenwert wird erst im März 2026 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales festgelegt.
Für eine Bruttorente von 1.400 Euro monatlich bedeutet das rund 52 Euro zusätzlich.
Aktivrente ermöglicht Zuverdienst
Ab Januar 2026 können Rentner bis zu 2.000 Euro steuerfrei aus abhängiger Beschäftigung hinzuerwerben. Dies soll Ältere motivieren, länger zu arbeiten, gilt jedoch nicht für Selbstständige oder Beamte.
Die Deutsche Rentenversicherung passt damit das System an demografische Veränderungen an.
Steigende Hinzuverdienstgrenzen
Bei Erwerbsminderungsrente erhöhen sich die Grenzen: Für volle Erwerbsminderung auf jährlich 20.763,75 Euro, ein Plus von 1.102,50 Euro gegenüber 2025. Bei teilweiser Erwerbsminderung sogar 41.527,50 Euro.
Die Deutsche Rentenversicherung erleichtert so berufliche Aktivität im Ruhestand.
Höhere Beiträge und Freibeträge
Mindestbeitrag in der freiwilligen Versicherung steigt auf 112,16 Euro, Höchstbeitrag auf 1.571,70 Euro. Positiv: Freibetrag für Betriebsrentner in der Krankenversicherung auf 197,75 Euro.
Minijob-Grenze wächst auf 603 Euro monatlich.
Renteneintrittsalter weiter steigend
Ab 2026 gilt für 1960 Geborene die Regelaltersrente mit 66 Jahren und 4 Monaten. Für langjährig Versicherte (ab 1962 geboren) 64 Jahre und 8 Monate.3
Quellen
Rente 2026: 11 wichtige Änderungen für Rentner in 2026
Rentenerhöhung in 2026: So viel mehr Geld wird es geben – inkl. Tabelle