Die Dürre bleibt ein drängendes Thema in Deutschland, mit anhaltender Trockenheit, die Böden und Grundwasserreserven belastet. Neueste Berichte zeigen Rekorde und Vorbereitungen auf Extremereignisse.
Rekordtrockenheit im Winter
Der Winter 2025/2026 war einer der trockensten seit Messbeginn 1881, mit nur 75 Prozent des üblichen Niederschlags. Dadurch fehlten viertel der normalen Regen- und Schneemengen, was Böden und Pflanzen schädigt.
Klimaforscher warnen vor massiven Folgen, da ausgetrocknete Wälder und geringe Bodenfeuchte die Waldbrandgefahr steigern. Der Dürre-Monitor des Helmholtz-Zentrums zeigt im März 2026 Trockenheit in Ostdeutschland und weiteren Regionen.
Größte Krisenübung 2026
Deutschland plant für November 2026 die umfangreichste Übung LÜKEX zu Dürre und extremer Hitze. Das Szenario umfasst mehrjährige Dürre mit Temperaturen bis 45 Grad Celsius.
Federführend ist das Bundesamt für Bevölkerungsschutz, das politische und administrative Ebenen testet. Ziel ist ein besseres Krisenmanagement angesichts des Klimawandels.
Folgen und Ausblick
Die Dürre führt zu Schäden in Landwirtschaft, Umwelt und Infrastruktur, wie der Dürre-Monitor Anfang März 2026 bestätigt. In Regionen wie Sachsen-Anhalt und Thüringen herrscht tiefe Trockenheit bis 1,8 Meter Bodentiefe.
Experten fordern schnelles Handeln gegen Wetterextreme durch Klimawandel. Die anhaltende Dürre bedroht Gesundheit und Wirtschaft langfristig.
Quellen
Forscher warnen vor neuem Dürrerekord
Wetter-Blockade und extrem trockener Winter: Sorge vor gefährlicher Dürre in Deutschland wächst