Franziska Koch hat mit ihrem Triumph bei Paris-Roubaix Femmes die Radsportwelt begeistert. Die deutsche Profi-Fahrerin feiert ihren größten Karriereerfolg als erste Deutschein diesem Klassiker.
Der historische Sieg in Roubaix
Am 11. April 2026 siegte Franziska Koch nach 143,1 km im Zweiersprint gegen Marianne Vos und vor Pauline Ferrand-Prévot. Es war ihr vierter Profisieg und markiert einen Meilenstein für den deutschen Frauenradsport. Franziska Koch, die für FDJ United-Suez fährt, setzte sich in der “Hölle des Nordens” durch und erfüllte damit einen Kindheitstraum.
Franziska Kochs Weg zur Spitze
Geboren 2000 in Mettmann, stammt Franziska Koch aus einer Radsportfamilie – ihre Mutter Petra war in den 1980er-Jahren Tour-de-France-Teilnehmerin. Nach Stationen bei Sunweb, DSM und Picnic-PostNL wechselte sie 2026 zu FDJ-Suez, wo sie Deutsches Meistertrikot 2024 und 2025 verteidigt. Vor dem Sieg holte sie Etappensiege und Medaillen bei Weltmeisterschaften in der Mixed-Staffel.
Ausblick und Reaktionen
Nach dem Sieg lobte Ferrand-Prévot Franziska Koch als “Monster” für ihre Sprintstärke. Die 25-Jährige zielt nun auf Podiums bei Klassikern wie Flandern-Rundfahrt ab und träumt von der Tour de France. Franziska Koch plant, ihre Form weiter auszubauen und weitere Monumente zu erobern.
Quellen
Die deutsche Straßenrad-Meisterin will endlich eigene Erfolge
Coup in Roubaix: Franziska Koch gewinnt als erste deutsche Frau

