13.01.2026
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Wintertief „Gunda“ bringt Bahn- und Straßenverkehr durcheinander

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Das Wintertief „Gunda“ hat am Montag und Dienstag in ganz Deutschland für erhebliche Verkehrsprobleme gesorgt. Besonders Autofahrer mussten sich auf glatte und schwer befahrbare Straßen einstellen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor anhaltender Eisglätte und Straßenglätte in mehreren Bundesländern, insbesondere im Süden und Osten der Republik [Quelle: Deutscher Wetterdienst, 12.01.2026].

Bahn- und Flugverkehr stark beeinträchtigt

Auch der öffentliche Verkehr blieb von den winterlichen Bedingungen nicht verschont. Die Deutsche Bahn meldete zahlreiche Verspätungen und Zugausfälle, vor allem im Fernverkehr. Auf einigen Strecken mussten Züge komplett gestrichen werden, da Weichen und Oberleitungen vereist waren.
Betroffen war ebenfalls der Flugverkehr: Mehrere Flughäfen, darunter München, Frankfurt am Main und Hamburg, mussten Start- und Landebahnen zeitweise sperren, um sie von Eis und Schnee zu befreien [Quelle: Deutsche Bahn, Flughafengesellschaften].

Glättegefahr bleibt bis Dienstag bestehen

Nach Angaben des DWD soll die Glättegefahr bis Dienstagmittag anhalten. In der Nacht zum Dienstag wurden Temperaturen von bis zu minus acht Grad Celsius registriert, was die Situation für den Berufsverkehr zusätzlich erschwerte. In manchen Regionen wurde der Winterdienst rund um die Uhr eingesetzt, um Straßen zu räumen und Streugut auszubringen [Quelle: DWD, Verkehrszentralen der Länder].

Experten warnen vor weiteren Wintertiefs

Meteorologen rechnen damit, dass nach „Gunda“ bereits das nächste Tiefdruckgebiet folgen könnte. „Die Wetterlage bleibt instabil, und neue Schneefälle sind im Laufe der Woche nicht ausgeschlossen“, erklärte ein Sprecher des DWD am Montagabend. Autofahrer sollten daher weiterhin vorsichtig fahren und längere Fahrzeiten einplanen.

Quellen

“Gunda” bringt Straßen- und Bahnverkehr durcheinander
Glatteis-Gefahr verlagert sich in den Osten Deutschlands

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