Linus Straßer, der deutsche Skirennläufer, hat nach seinem Rennen bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Bormio eine harte Abrechnung mit der Veranstaltung gezogen. Der 33-Jährige beendete den Slalom auf Platz neun und ließ seiner Frustration freien Lauf.
Straßers vernichtendes Urteil
Straßer urteilte lapidar: „Es ist für’n Arsch. Sagen wir, wie es ist.“ Er verließ das Zielstadion bereits während des finalen Laufs und kritisierte die gesamten Spiele in Mailand-Cortina scharf. Besonders die sterile Atmosphäre und die strenge Organisation stießen ihm sauer auf.
Kritik an der Atmosphäre
Straßer verglich Olympia negativ mit emotionalen Weltcup-Klassikern wie Kitzbühel, Adelboden oder Schladming. „Das willst du doch erleben und nicht so ein steriles Ding“, klagte er wegen der entfernten Tribünen und der Trennung von Fans und Athleten. Die Skifahrer in Bormio waren sogar stundenweit von den Frauen in Cortina getrennt, was ihn wurmte.
Ärger um Freunde und Regeln
Schon im ersten Durchgang empörte sich Straßer, weil er seinen Freund AJ Ginnis nach dessen letztem Rennen nicht gebührend im Ziel feiern durfte. „Das ist typisch Olympia, oder? Lasst doch einmal irgendwas… aber gut, alles für die Show, für die sterile.“ Er bedauerte auch, nicht mit Silbermedaillengewinnerin Emma anstoßen zu können.
Fazit eines Routiniers
Straßer, der seine Olympia-Karriere damit abschloss, war froh, Bormio hinter sich zu lassen. Seine Kritik unterstreicht anhaltende Debatten über die Olympischen Spiele als zu bürokratisch und emotionslos. Experten sehen darin einen Aufruf zu Reformen.
Quellen
Olympische Winterspiele: Straßers Abrechnung mit Olympia in Bormio: „Für’n Arsch“
Linus straßer kritisiert olympia scharf: