Der Polarwirbel sorgt derzeit für Schlagzeilen, da er sich auflöst und unerwartete Wetterumschwünge in Deutschland verursacht.
Zusammenbruch des Polarwirbels
Ein regelrechter Zusammenbruch des Polarwirbels wird erwartet, was zu Schauern, Gewittern und sinkenden Temperaturen führt. Besonders das Wettermodell ECMWF prognostiziert Temperaturanomalien bis zu 6 Grad unter dem üblichen Aprilwert bis Ende des Monats. Diese Entwicklung kippt das Frühlingswetter abrupt um.
Auswirkungen auf Deutschland
In Deutschland drohen nun kühlere Phasen mit hoher Wahrscheinlichkeit für Minustemperaturen, vor allem im Nordosten bis zu 95 Prozent. Der Polarwirbel öffnet Türen für kalte Luftmassen, ähnlich wie frühere Splitting-Ereignisse im Winter. Meteorologen beobachten eine massive Stratosphärenerwärmung, die den Wirbel zerreißt und die Westwinddrift beeinträchtigt.
Frühere Entwicklungen 2026
Schon im Januar und Februar spaltete sich der Polarwirbel mehrmals, was bittere Kälte bis März einleitete. Modelle wie ECMWF rechneten mit Winterwetter, inklusive Schnee bis 900 Meter Höhe. Trotz vorübergehender Milde hielt der Polarwirbel die Kälte lauernd bereit.
Quellen
Der Spätwinter kippt – mit Folgen bis ins Frühjahr
Extremes Wetter erwartet: Trifft jetzt ein Polarwirbel auf Deutschland