Ann-Kathrin Kramer ist derzeit in den Schlagzeilen durch ihre neue Rolle in der ZDF-Krimireihe „Im Grunde Mord: Blutsbande“. Die Schauspielerin feierte kürzlich ihren 60. Geburtstag und spricht offen über Älterwerden, Patchworkfamilien und Frauenrollen im Fernsehen.
Neue Krimireihe „Im Grunde Mord“
Am 20. April 2026 startete die neue ZDF-Serie „Im Grunde Mord: Blutsbande“, in der Ann-Kathrin Kramer die Staatsanwältin Britta Everslage verkörpert, die Ziehmutter eines ermittelnden Geschwisterpaars im Teutoburger Wald.
Die Reihe unterscheidet sich durch familiäre Verbindungen und wird weiter produziert: Im Juni und Juli 2026 sollen zwei neue Folgen gedreht werden.
Ann-Kathrin Kramer betont, dass solche Formate ein „Geschenk“ seien, da Produktionen normalerweise länger dauern.
60. Geburtstag und Älterwerden
Ann-Kathrin Kramer wurde am 4. April 1966 geboren und feierte ihren 60. Geburtstag auf einem Weingut in Österreich mit Familie und Freunden.
Sie sieht die „60 nur als Zahl“ und rät: „Einfach einen Schritt nach dem anderen machen.“
Trotz Meilenstein bleibt sie aktiv: „Im Grunde lief es immer gut“, sagt sie zu ihrer Karriere.
Patchworkfamilie und Privatleben
Ann-Kathrin Kramer lebt mit Ehemann Harald Krassnitzer („Tatort“-Star) seit 2009 in einer Patchworkfamilie, inklusive Sohn Leonhard aus früherer Beziehung.
„So gut das auch klappt, ist es immer ein Knacks“, gibt sie zu, lobt aber offene Gespräche als Schlüssel.
Das Paar trennt Arbeit und Privatleben klar, z. B. mit getrennten Hotelzimmern an Drehorten.
Kritik an Frauenrollen
Ann-Kathrin Kramer kritisiert das einseitige Frauenbild im Film: „Wir sollten aufhören mit diesen Märchenstunden.“
Rollen für Frauen über 50 seien rar, doch sie finde sich als Zuschauerin oft nicht wieder.
Trotzdem engagiert sie sich weiter als Schauspielerin, Autorin und für Kinderrechte.
Quellen
“So gut das auch klappt, ist es immer ein Knacks”
“Im Grunde Mord”-Star Ann-Kathrin Kramer: So denkt die Schauspielerin übers Älterwerden