Überraschend kehrte zu Weihnachten ein Stück Münchner Sommerfeeling zurück: Die berühmte Eisbachwelle am Englischen Garten rauschte plötzlich wieder. Unbekannte hatten mit einer hölzernen Rampe die Welle rekonstruiert, nachdem sie zuvor aus Sicherheitsgründen stillgelegt worden war. Zahlreiche Surfer nutzten die Gelegenheit und wagten sich trotz winterlicher Temperaturen auf die Bretter.
Feuerwehr greift ein und baut Rampe ab
Doch das Vergnügen war nur von kurzer Dauer. Die Münchner Feuerwehr rückte kurz nach den Feiertagen an, um die selbstgebaute Rampe wieder abzubauen. Grund dafür waren Sicherheitsbedenken: Die nicht genehmigte Konstruktion könnte für Surfer und Badegäste gefährlich werden, hieß es von Seiten der Stadt. Laut Feuerwehr sei es zudem wichtig, dass bauliche Veränderungen an öffentlichen Gewässern nur in Abstimmung mit den Behörden erfolgen.
Enttäuschung unter Münchner Surfern
In den sozialen Netzwerken reagierten viele Surfer enttäuscht auf das schnelle Eingreifen der Feuerwehr. Die Eisbachwelle gilt seit Jahrzehnten als Kultort für die internationale Surfszene und als Symbol für Münchens urbanen Lifestyle. Ein Nutzer schrieb, das heimliche Wiederaufleben sei „ein Weihnachtsgeschenk für alle Surfer“ gewesen – bis es wieder verschwand.
Zukunft der Eisbachwelle bleibt unklar
Ob und wann die Stadt München eine offizielle Wiedereröffnung der Eisbachwelle plant, ist derzeit offen. Fest steht: Solange keine sichere und genehmigte Lösung gefunden ist, bleibt die legendäre Welle vorerst geschlossen.
Quellen
Feuerwehr baut Rampe für Eisbachwelle wieder ab
Eisbachwelle wird von Feuerwehr abgebaut – Surfer sprechen von “Kampfansage”






