In Haan bei Düsseldorf hat ein mutmaßlich durch Brandstiftung ausgelöstes Feuer den Schulstart nach den Weihnachtsferien erheblich beeinträchtigt. Das Feuer brach in einer Grundschule aus und verursachte Schäden, die einen regulären Unterricht derzeit unmöglich machen. Die Polizei und Feuerwehr gehen nach ersten Erkenntnissen von vorsätzlicher Brandlegung aus, wie lokale Medien berichteten.
Unterricht vorerst nur im Distanzformat
Wie die Stadt Haan mitteilte, werde an der betroffenen Grundschule bis einschließlich Freitag ausschließlich Distanzunterricht stattfinden. Damit soll sichergestellt werden, dass die Schülerinnen und Schüler trotz der Schulschließung weiterhin am Unterricht teilnehmen können. Die Lehrkräfte bereiten digitale Lernangebote vor, um den Übergang möglichst reibungslos zu gestalten.
Notbetreuung für Kinder eingerichtet
Für Eltern, die keine andere Betreuungsmöglichkeit haben, bietet die Stadt Haan eine Notbetreuung in der Mensa der Schule an. Dort können Kinder in einer sicheren Umgebung untergebracht werden, während die Sanierungs- und Ermittlungsarbeiten in den Klassenräumen weiterlaufen.
Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache und möglichen Tätern aufgenommen. Experten der Kriminaltechnik sollen klären, wie der Brand ausgelöst wurde und ob es bereits zuvor Anzeichen für Vandalismus oder ähnliche Vorfälle gab. Ein genauer Zeitplan, wann der Präsenzunterricht wieder aufgenommen werden kann, steht laut Stadtverwaltung derzeit noch nicht fest.
Quellen
Nach Brandstiftung vorerst kein Unterricht in Grundschule
Büro in Grundschule brennt lichterloh: Ermittler haben schrecklichen Verdacht