Johann Lafer bleibt auch im Jahr 2026 eine feste Größe in der deutschen TV‑Kochszene. Der österreichische Spitzenkoch, Gastronom und Autor ist seit vielen Jahren aus dem Fernsehen nicht mehr wegzudenken. Mit seinen Shows, Kochbüchern und Gastro‑Projekten prägt Johann Lafer maßgeblich, wie sich das Publikum in Deutschland und Österreich mit Qualitätsgastronomie auseinandersetzt.
Karriere und neue TV‑Formate
Johann Lafer ist vor allem durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Horst Lichter im ZDF bekannt geworden. Inzwischen hat der Star allgemeine Kochshows wie „Lafer! Lichter! Lecker!“ hinter sich gelassen und sich auf neue Formate konzentriert. So moderiert er seit 2024 bei SAT.1 die Sendung „Drei Teller für Lafer“, in der er einfache, alltagsnahe Gerichte für Familien und den Alltag präsentiert. Diese Ausrichtung zeigt, wie Johann Lafer sein Profil bewusst volksnäher gestaltet und den Schwerpunkt auf gesunde, gut zubereitbare Küche legt.
Gastronomie, Projekte und gesellschaftliches Engagement
Neben dem TV‑Geschäft bleibt Johann Lafer auch in der Gastronomie aktiv. Er engagiert sich unter anderem für eine bessere Schulverpflegung und betreibt beispielsweise eine Schulmensa in Bad Kreuznach. Gleichzeitig vermarktet er seine eigenen Feinkostprodukte über eigene Online‑Kanäle, was zeigt, wie stark er sein persönliches Markenimage im Bereich Genuss und Lebensqualität ausbaut.
Vergangene Steuer‑Affäre im Blick
In seiner Vergangenheit stand Johann Lafer auch im Zentrum eines öffentlich diskutierten Steuer‑Verfahrens. Die Staatsanwaltschaft Koblenz hatte gegen den Sternekoch wegen Steuerhinterziehung und Sozialversicherungsbetrug ermittelt. Das Verfahren wurde 2021 abgeschlossen, nachdem Lafer den Strafbefehl akzeptierte und das Verfahren ohne weitere Rechtsmittel beendete. Seitdem konzentriert sich der TV‑Koch verstärkt auf seine kreativen Projekte und sorgt mit neuen Programmen und Kochideen dafür, dass sein Name weiterhin im Vordergrund der kulinarischen Öffentlichkeit bleibt.
Quellen
Lafer droht Anklage noch in diesem Jahr
Johann Lafer erstattet Selbstanzeige