17.02.2026
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Kampf um Kretschmanns Vermächtnis

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Winfried Kretschmann, der grüne Ministerpräsident von Baden-Württemberg, hat über ein Jahrzehnt das Land geprägt und konservative Wähler für die Grünen gewonnen. Mit seinem Abgang rückt ein heißer Nachfolgekampf in den Fokus, besonders vor der Landtagswahl. Parteien wie CDU und Grüne buhlen nun um sein politisches Erbe.

Kandidaten im Rennen

Manuel Hagel (CDU) positioniert sich als Favorit und verspricht, Kretschmanns Erbe in sicheren Händen zu wissen. Umfragen wie der SWR-BW-Trend geben der CDU 40 Prozent für eine Führungsrolle. Cem Özdemir (Grüne) setzt auf Bekanntheit und schwäbischen Dialekt, um konservative Stimmen zu halten.

Aktuelle Erhebungen zeigen die CDU vorn, während die Grünen nach Europawahl-Verlusten leiden – ein klares Zeichen für das schwindende Kretschmann-Phänomen. Die AfD mit Markus Frohnmaier liegt bei 20 Prozent, bleibt aber isoliert. Koalitionen ohne AfD sind wahrscheinlich.

Regionale und generationelle Dimension

Beide Top-Kandidaten stammen von der Schwäbischen Alb und sprechen Dialekt, was den Wahlkampf zu einem Duell der Generationen macht. Hagel (37) will konservative Grünen-Wähler zurückholen, Özdemir punktet mit Pragmatismus. Kretschmanns Vermächtnis – Pragmatismus und breite Ansprache – bleibt zentral.

Ausblick auf die Landtagswahl

Der Wettstreit um die Villa Reitzenstein intensiviert sich; der nächste Ministerpräsident dürfte erneut aus der Alb kommen. Kretschmanns Einfluss schwindet, doch sein Erbe prägt den Diskurs.

Quellen

Meinung: Ende der Ära Kretschmann ist eingeläutet
House of Ländle: So wird hinter den Kulissen um die Kretschmann-Nachfolge gerungen

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