Wie der Kanzler Europa zurück ins Spiel bringt
Title Spin: Kanzler Merz holt Europa in die Ukraine-Verhandlungen – Solidarität in Berlin trotz Trump-Druck
In Berlin demonstrieren Europäer ihre Solidarität mit der Ukraine, während Kanzler Friedrich Merz Verhandlungen mit US-Unterhändlern leitet. Präsident Donald Trump schaltet sich per Video zum Abendessen zu, lobt Fortschritte, betont aber eigene Prioritäten. Die Frage bleibt, ob Europa seine Einigkeit halten kann.
Solidaritätsdemo in Berlin
Tausende Europäer versammeln sich in Berlin, um Unterstützung für die Ukraine zu zeigen und Waffenlieferungen zu fordern. Diese Demonstration unterstreicht die europäische Geschlossenheit inmitten der Verhandlungen. Kanzler Merz nutzt das Momentum, um Europa als starken Akteur zu positionieren.
Erfolgreiche US-Gespräche
Die Gespräche mit US-Sondergesandtem Steve Witkoff und Jared Kushner verlaufen konstruktiv; elf europäische Staatschefs, NATO und EU-Kommission sind beteiligt. Trump erklärt: „Wir sind näher als je zuvor“, warnt jedoch vor Gebietsverlusten der Ukraine. Eine gemeinsame Abschlusserklärung fehlt noch, doch Sicherheitsgarantien werden diskutiert.
Trumps Telefon-Einmischung
Während eines Dinners schaltet sich Trump live zu, signalisiert Engagement, verfolgt aber eine unabhängige Strategie mit Fokus auf Handel und Stärke. Experten sehen hier Chancen für Europa, sich gegen russische Einflüsse zu behaupten. Dennoch drängt Trump auf Realismus bei Kiew.
Europas Einigkeit auf dem Prüfstand
Europa schlägt eine „multinationale Truppe“ vor, um ukrainische Streitkräfte zu stärken, ohne US-Truppenstationierung. Divergenzen zu Trumps Plan – wie Abtretung von Gebieten – testen die Einheit, doch Ablehnung ist einhellig. Langfristig könnte Russland profitieren, wenn USA abdriften.
Quellen
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So blicken die USA auf die Ukraine-Verhandlungen