Der Warnstreik in Hamburg sorgt heute für massive Ausfälle im öffentlichen Nahverkehr, da U-Bahnen und viele Busse nicht fahren. Die Gewerkschaft ver.di setzt mit Wellenstreiks Druck in den Tarifverhandlungen aus, was Pendler stark beeinträchtigt.
Betroffene Linien beim Warnstreik in Hamburg
Alle vier U-Bahn-Linien U1, U2, U3 und U4 fallen heute komplett aus, ein Notbetrieb ist nicht möglich. Zudem sind Busse der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) im Osten sowie Hochbahn-Busse südlich der Elbe betroffen, darunter Linien wie 13, 40, 150 und viele mehr. Der Warnstreik in Hamburg dauert bis Donnerstag um 3 Uhr und wird von ver.di als Reaktion auf unzureichende Tarifangebote begründet.
Hintergrund des Warnstreiks in Hamburg
Ver.di fordert eine Lohnerhöhung von 7,5 Prozent bei der Hochbahn, die bisher kein zufriedenstellendes Angebot gemacht hat. Die Hochbahn kritisiert den Warnstreik als unnötig, da Verhandlungen für den 20. und 24. Februar geplant sind. Pendler sollten auf S-Bahnen oder Fähren ausweichen, da diese nicht betroffen sind.
Tipps für Pendler während des Warnstreiks
Die hvv-App informiert über aktuelle Fahrpläne und Alternativen. Schüler und Berufspendler müssen mit Verzögerungen rechnen, besonders südlich der Elbe und im Osten Hamburgs. Der Streik endet Donnerstag früh, doch weitere Wellenstreiks sind möglich.
Quellen
Warnstreik in Hamburg: Heute fallen U-Bahnen und viele Busse aus
U-Bahn und Bus: Diese Linien sind am Mittwoch (18.02.) vom Streik betroffen: