28.03.2026
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Bundesnetzagentur und Stromnetzbetreiber – aktuelle Entwicklungen im Smart‑Meter‑Rollout

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Die Bundesnetzagentur rückt im Frühjahr 2026 deutlich strenger gegen Stromnetzbetreiber vor, die ihre gesetzlichen Pflichten beim Ausbau intelligenter Stromzähler nicht einhalten. In einer aktuellen Aktion hat die Aufsichtsbehörde Verfahren gegen 77 Stromnetzbetreiber eingeleitet, weil diese die vorgeschriebene Quote von 20 Prozent Smart‑Meter‑Pflichteinbauten verfehlt haben.

Bundesnetzagentur verschärft Kontrolle

Die Bundesnetzagentur hat am 27. März 2026 Maßnahmen gegen Stromnetzbetreiber eingeleitet, die beim sogenannten Smart‑Meter‑Rollout bisher nicht oder nur unzureichend gehandelt haben. Behördenpräsident Klaus Müller betont, dass intelligente Messsysteme eine zentrale Rolle für die Digitalisierung des Stromsystems und die Energiewende spielen – viele Unternehmen erfüllen diese gesetzlichen Ausbauziele jedoch nicht.

Verfahren gegen 77 Stromnetzbetreiber

Die Bundesnetzagentur geht nun gezielt gegen 77 Messstellen‑ bzw. Stromnetzbetreiber vor, die die gesetzliche 20‑Prozent‑Quote für Smart‑Meter‑Einbauten nicht erreicht oder gar mit dem Rollout noch gar nicht begonnen haben. Zunächst werden Firmen ins Visier genommen, die noch gar nicht mit der Installation schlauger Stromzähler begonnen haben; andere Unternehmen folgen, sofern sie die Vorgaben verfehlen.

Mögliche Zwangsgelder und Sanktionen

Den betroffenen Stromnetzbetreibern drohen Zwangsgelder, die sich unter anderem an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des jeweiligen Unternehmens orientieren sollen und verhältnismäßig sein müssen. Die Verfahren sollen sicherstellen, dass die gesetzlichen Vorgaben für den Smart‑Meter‑Rollout künftig konsequent eingehalten werden; die Netzbetreiber erhalten zunächst Gelegenheit, Stellung zu den Vorwürfen zu nehmen.

Rolle der Bundesnetzagentur für Netzbetreiber

Die Bundesnetzagentur beobachtet seit Jahren die Einhaltung der Pflichtquoten beim Rollout intelligenter Stromzähler und bereitet sich auf weitere Aufsichtsmaßnahmen vor, besonders gegenüber kleineren und mittelgroßen Unternehmen. Für Stromnetzbetreiber bedeutet dies einen erhöhten regulatorischen Druck: Wer seine gesetzlichen Verpflichtungen auch nach mehrfachen Hinweisen nicht erfüllt, muss mit konkreten Sanktionen und höheren Kontrollen rechnen.

Diese neuesten Entwicklungen rund um die Bundesnetzagentur und die Stromnetzbetreiber zeigen, dass die Behörde bei der Digitalisierung der Stromnetze und der Umsetzung von Smart‑Meter‑Vorgaben deutlich ernster macht als in den Vorjahren.

Quellen

Verfahren gegen 77 Stromnetzbetreiber eingeleitet
Bundesnetzagentur macht ernst

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