Der Textildiscounter KiK passt sein Filialnetz an wirtschaftliche Herausforderungen an. Im Fokus stehen kürzlich erfolgte Schließungen von KiK Filialen in Europa.
Schließung von rund 50 KiK Filialen
KiK hat im ersten Quartal 2026 etwa 50 Filialen in Europa geschlossen, davon die Hälfte in Deutschland. Gleichzeitig wurden neun neue Märkte eröffnet, um das Netz zu optimieren. Das Unternehmen prüft weiterhin rund 400 leistungsschwache Standorte, darunter 170 in Deutschland, wobei Planungen noch nicht abgeschlossen sind.
Anpassung der Öffnungszeiten
Neben Schließungen verkürzt KiK die Öffnungszeiten in einigen KiK Filialen, um Personalkosten zu senken. Betroffen sind Märkte in Deutschland sowie möglicherweise in Spanien und Portugal. Diese Maßnahmen dienen der Kostensenkung und langfristigen Wirtschaftlichkeit.
Kontinuierliche Optimierung des Netzes
KiK überprüft regelmäßig sein Filialnetz mit etwa 4.300 Standorten europaweit. Trotz Herausforderungen wie Inflation und Kaufzurückhaltung bleiben die meisten Filialen profitabel. Für betroffene Mitarbeiter bietet das dichte Netz Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten.
Zukunftsperspektiven für KiK Filialen
Das Unternehmen plant Investitionen in bestehende und neue Märkte. Ideale Standorte für KiK Filialen haben 400 bis 750 Quadratmeter und liegen nahe an Discountern oder Nahversorgern. Diese Strategie soll KiK zukunftssicher positionieren.
Quellen
Deutscher Textildiscounter muss durchgreifen: 50 Filialen geschlossen, Öffnungszeiten angepasst
Kik: Droht das Aus für 400 Filialen in Deutschland?






