Die Mondmission 2026 markiert einen Meilenstein in der Raumfahrtgeschichte, da die NASA mit Artemis II erstmals seit über 50 Jahren wieder Astronauten zum Mond schickt. Diese bemannte Umrundung des Mondes bereitet den Weg für zukünftige Landungen vor.
Starttermine und Verzögerungen
Der Start der Mondmission 2026 war mehrfach verschoben worden, ursprünglich für Februar 2026 geplant, dann auf März und schließlich auf den 1. oder 2. April 2026. Ursachen waren technische Probleme wie ein Treibstoffleck und Herausforderungen mit dem Hitzeschild der Orion-Kapsel.
Die Mission startet vom Kennedy Space Center in Florida mit einem Startfenster um 18:24 Uhr Ortszeit (22:24 Uhr MEZ). Die zehntägige Reise testet das Space Launch System (SLS) und die Orion-Raumkapsel unter realen Bedingungen.
Crew und Technologie
Vier Astronauten – darunter eine Astronautin – sind an Bord: Commander Reid Wiseman, Pilot Victor Glover und Missionsspezialisten Christina Koch sowie Jeremy Hansen von der CSA. Deutsche und europäische Technologie wie DLR-Strahlungssensoren und das Europäische Servicemodul (ESM) spielen eine Schlüsselrolle.
Die Crew wird Systeme wie Lebenserhaltung, Navigation und Kommunikation prüfen, ohne zu landen – das ist für Artemis III geplant.
Bedeutung für die Zukunft
Diese Mondmission 2026 ebnet den Weg für dauerhafte Mondbasen am Südpol, wo Wassereis Ressourcen bietet. Sie ist Teil des Artemis-Programms mit internationaler Kooperation von NASA, ESA, CSA und weiteren Partnern.
Langfristig zielt sie auf Mars-Missionen ab und demonstriert Fortschritte seit Apollo 17 im Jahr 1972.
Quellen
Artemis II: NASA schickt 2026 erstmals seit 50 Jahren wieder Menschen zum Mond
Artemis 2 Mondmission: Die Rückkehr zum Erdtrabant